{"id":116,"date":"2020-01-28T11:10:28","date_gmt":"2020-01-28T11:10:28","guid":{"rendered":"http:\/\/jeshua.net\/de\/wp\/?p=116"},"modified":"2020-01-28T11:10:28","modified_gmt":"2020-01-28T11:10:28","slug":"kosmische-geburtsschmerzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jeshua.net\/de\/channelings\/kosmische-geburtsschmerzen\/","title":{"rendered":"Kosmische Geburtsschmerzen"},"content":{"rendered":"\n<p><em><strong>Jeshua, gechannelt durch Pamela Kribbe<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Freunde, ich bin so froh, dass Ihr hierher gekommen seid. Und einige von Euch kamen von so weit her! Ich kenne Euch alle und Ihr seid mir so wertvoll.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Reise ist Eure Reise und ich kenne Eure Sorgen und Schmerzen tief in mir. Deshalb will ich einige meiner Erkenntnisse \u00fcber diese lange Reise, die Ihr als Seelen angetreten habt, mit Euch teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte Euch bitten, zum Beginn dieser Reise zur\u00fcckzuschauen. Ganz zur\u00fcck zum Anfang, als Ihr als Seelen in eine Realit\u00e4t hineingeboren wurdet, die Ihr noch nicht kanntet, die v\u00f6llig neu f\u00fcr Euch war. Ich will Euch zu dem Moment zur\u00fcckf\u00fchren, an dem Ihr Eure Reise angefangen habt. Eure Reise durch die Zeit, durch den Raum, durch die Materie. Dieses Ereignis liegt sehr weit zur\u00fcck, aber die Emotionen, die damit verbunden waren, dieser Schmerz der Trennung von Zuhause, ist in Euch allen immer noch sehr pr\u00e4sent. Dieser kosmische Geburtsschmerz, so will ich ihn nennen, liegt hinter vielen Eurer allt\u00e4glichen Gef\u00fchle und Verhaltensweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele von Euch sehen sich st\u00e4ndig mit einer gewissen inneren Unruhe und Rastlosigkeit konfrontiert, der qu\u00e4lenden Ahnung, dass Ihr \u201eauf der Suche nach Etwas\u201c seid. Da ist eine innere Spannung, die daher kommt, dass Ihr&nbsp;<strong><em>nicht wirklich bei Euch selbst zu Hause seid.&nbsp;<\/em><\/strong>Ihr f\u00fchlt Euch unwohl, nicht daheim in Eurem eigenen Wesen, in Eurer eigenen Essenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dieser inneren Grundanspannung entsteht eine Tendenz, im Aussen nach Wertsch\u00e4tzung in Form von Anerkennung durch andere, materiellen Besitz oder was auch immer zu suchen, damit Ihr endlich das Gef\u00fchl bekommt, geliebt und von den anderen beachtet zu werden. Ihr braucht st\u00e4ndig etwas au\u00dferhalb Eurer selbst, um Euch r\u00fcckzuversichern. Etwas, das Euch die innere Anspannung nimmt und Euch sagt: \u201eJa, Du bist okay\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Schaut, wie h\u00e4ufig Ihr diese R\u00fcckversicherung braucht. Dann k\u00f6nnt Ihr Euch ein Bild davon machen, wie stark Ihr tats\u00e4chlich angespannt seid und wie viel Schmerz in Euch ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte Euch etwas \u00fcber den Ursprung dieses Schmerzes und die darauffolgende Sucht nach \u00e4usserer Best\u00e4tigung erz\u00e4hlen. Der wahre Grund ist mit dem Kern einer Zwiebel vergleichbar, der ja von vielen Schichten umgeben ist. Die \u00e4u\u00dferen Schichten Eures Schmerzes wurden durch bestimmte Geschehnisse in Eurem Leben geschaffen, die Euch dazu brachten, Euch verletzt, unruhig, nicht wirklich zu Hause in Euch selbst zu f\u00fchlen. In den inneren Schichten, n\u00e4her am Zentrum der Zwiebel, liegen traumatische Geschehnisse aus fr\u00fcheren Leben. Von der Perspektive aus, die ich jetzt verwenden will, sind das aber alles nur Triggerpunkte. Wenn Ihr n\u00e4mlich all diese Schichten entfernt, werdet Ihr den zu Grunde liegenden Schmerz, ein grunds\u00e4tzliches Heimweh entdecken, das mit dem allerersten Beginn Eurer Reise zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellt Euch Euch selbst als Teil eines Ozeans der Liebe vor, sich sicher und v\u00f6llig frei von Angst und Sorgen f\u00fchlend. Stellt Euch Euch selbst umarmt von diesem alles durchdringenden, alles liebenden Bewusstsein vor und ohne die leiseste Ahnung, dass es etwas ausserhalb davon geben k\u00f6nnte. Das ist die Energie von Heimat, von zu Hause, die Energie, aus der Ihr geboren wurdet. Um die Art dieses ganz alten Gef\u00fchls zu verstehen, stellt Euch das Bewusstsein vor, das Ihr habt, kurz bevor Ihr einschlaft: Wenn der Verstand seine Kontrolle aufgibt und Euer Bewusstsein sehr aufnahmebereit wird. Ihr kennt diesen Zustand in Euren irdischen Leben auch aus der Zeit, als Ihr ein Embryo im Mutterleib wart. Euer Bewusstsein dort weilt in mildem, gl\u00fcckseligem Schlummer und kennt noch keine klare Unterscheidung zwischen Innen und Au\u00dfen, noch keinen Gegensatz zwischen \u201eIch\u201c und \u201eDu\u201c. Im traumgleichen Stadium des Bewusstseins als Embryos gibt es nur das unendliche Gef\u00fchl von Einheit und Sicherheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Im fr\u00fchen Anfangsstadium, von dem ich sprach, f\u00fchltet Ihr Euch als Seelen total geborgen und unbegrenzt im riesigen kosmischen Mutterleib. Doch an einem gewissen Punkt \u00e4nderte sich das. Ihr erfuhrt eine Art Auseinanderrei\u00dfen. Es war als w\u00fcrden Geburtswehen Eurer ozeanisches Bewusstsein in Wellen versetzen und Euch aus Eurem tiefen Schlummer aufwecken. Das war der Beginn Eurer Geburt als individuelle Seelen. Da wurdet Ihr von der immerw\u00e4hrenden Einheit, die Euch bis dahin umh\u00fcllte, losgerissen. In diesem Moment f\u00fchltet Ihr Euch selbst zum ersten Mal als Euch selbst. Der Ansatz eines Gef\u00fchls von \u201eIch\u201c entstand genau in diesem Moment.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrung, auseinander gerissen, von diesem kosmischen Mutterleib getrennt zu werden, verwirrte Euch und machte Euch orientierungslos. Ihr ward v\u00f6llig ahnungslos, als all das passierte &#8211; ohne Wissen, nur erfahrend. Ihr begannt, blind nach etwas zu suchen, woran Ihr Euch halten konntet. Nach einer M\u00f6glichkeit, zu der alten Sicherheit, die Ihr so gut kanntet, zur\u00fcckzufinden. Ihr f\u00fchltet Euch verloren. Ihr f\u00fchltet Euch ausgesperrt. Es war ein Moment der Dunkelheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch &#8211; der Moment, in dem Ihr Euch von Eurer Urquelle getrennt und Euer zu Hause verlassen habt, war gleichzeitig auch ein Moment enormer Kreativit\u00e4t. Es war der Beginn einer grossen Entdeckungsreise, einer grossen Lebensreise.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellt Euch einen dunklen leeren Raum vor, fremd, riesig und namenlos, der da vor Euch lag. Ihr tratet in diesen Raum als kleine Setzlinge ein. In diesen Raum, der voller M\u00f6glichkeiten, voller neuer Erfahrungen, die bisher noch keiner gemacht hatte, war. Da war viel Dunkelheit, aber da war auch Raum f\u00fcr etwas Neues.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele dieser Gef\u00fchle, die Ihr am Anfang Eurer kosmischen Reise hattet, k\u00f6nnt Ihr mit dem Bild des hilflosen, verlassenen Kindes in Euch selbst, von dem ich das letzte Mal gesprochen habe (vgl. Die Macht Eures Bewusstseins) vergleichen. Es sind die Emotionen eines neugeborenen Babys, das sich an eine fremde, kalte Realit\u00e4t gew\u00f6hnen muss, die so gar nichts gemein hat mit dem halbbewussten Schlummerzustand, in dem es sich vorher befand. Das Bild vom verlassenen, weinenden, hilflosen Kind erkl\u00e4rt die tiefen inneren Verletzungen, mit denen Ihr Eure Reise begonnen habt.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend dieser Reise habt Ihr eine Menge erlebt. Ihr seid in viele verschiedene Formen geschl\u00fcpft, habt viele verschiedene K\u00f6rper bewohnt und schlie\u00dflich seid Ihr hier angekommen, auf diesem Planeten: der Erde. Die Erde ist ein Platz voller Kreativit\u00e4t und vieler M\u00f6glichkeiten. Und doch, trotz all dieser M\u00f6glichkeiten und der Tiefe und des Reichtums Eurer Erfahrungen, f\u00fchlt Ihr Euch immer noch heimatlos. Da ist ein Gef\u00fchl des Mangels tief in Euch,wie wenn etwas fehlen w\u00fcrde, etwas Wichtiges, das erforderlich ist, damit Ihr Euch wohl f\u00fchlt. Was Euch fehlt, ist das tiefe Gef\u00fchl von Liebe und emotionaler Sicherheit, das Ihr einst im kosmischen Mutterleib erfahren habt. Dieses bedingungslose Gef\u00fchl von Zugeh\u00f6rigkeit und Sicherheit ist unentbehrlich f\u00fcr Euer Wohlbefinden, f\u00fcr Euren Selbstausdruck und Euer Selbstwertgef\u00fchl. Und Ihr sucht es, seit Ihr Euer zu Hause verlassen habt. Ihr versucht schon seit langer, langer Zeit Euren kosmischen Geburtsschmerz zu heilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte Euch jetzt fragen, ob Ihr tief in Eurem Bewusstsein diese erste Wunde, die damals entstand, als Ihr Eure Heimat verlassen habt, erkennen k\u00f6nnt. K\u00f6nnt Ihr in Eurer eigenen Psyche das Gef\u00fchl finden, von einem grossen Ganzen weggerissen zu werden? Von einer ganz starken Einheit, Ganzheit, die Ihr mit Eurem Ver\u00adstand nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnt, an die Ihr Euch aber, im Grunde Eures Herzens erinnern k\u00f6nnt und von der Ihr wisst, dass Ihr einst ein Teil davon wart.<\/p>\n\n\n\n<p>Indem Ihr Euch diesem urspr\u00fcnglichen Geburtsschmerz zuwendet, indem Ihr Euch der tiefen Gef\u00fchle, die er in Euch hervorrief, bewusst werdet &#8211; der Einsamkeit und dem Heimweh, die Ihr immer wieder bis zum jetzigen Moment gef\u00fchlt habt &#8211; k\u00f6nnt Ihr den Prozess der Heilung beginnen. Ihr k\u00f6nnt anfangen, Euch selbst zu heilen auf der alleruntersten m\u00f6glichen Ebene. Dort seid Ihr endlich im Zentrum Eures Schmerzes.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle von Euch, sei es hier oder beim Lesen dieses Texts, seid im Begriff, auf eine neue Stufe des Bewusstseins zuzugehen. Ihr versucht, ein inneres Fundament von Sicherheit und inkonditionierter Liebe f\u00fcr Euch selbst zu schaffen. Ihr versucht, die Gef\u00fchlsstimmung des kosmischen Mutterleibes wiederherzustellen &#8211; durch Euch selbst und f\u00fcr Euch selbst. Das ist Eure Mission, Euer spirituelles Ziel. Sobald Ihr Euch klar werdet, dass Euer zu Hause in Euch ist, dass Ihr ein St\u00fcckchen der g\u00f6ttlichen Sicherheit und Einigkeit in Eurem Innersten tragt, dann werdet Ihr endlich Frieden finden und Euch in das hineinentspannen, was Ihr seid. Dann braucht Ihr keine Anerkennung von aussen mehr. Nat\u00fcrlich f\u00fchlt Ihr Euch gut, wenn Ihr Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommt, aber Ihr h\u00e4ngt nicht mehr davon ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Eintreten der Neuen \u00c4ra h\u00e4ngt sehr davon ab, dass viele Individuen den tiefen Schmerz in ihrem Inneren erkennen und sich trauen, ihn offenherzig anzuschauen. In dieser Phase Eurer Entwicklung ist es Zeit, sich nicht nur die Schmerzen und Traumen anzusehen, die in Eurem aktuellen Leben aufgetaucht sind und vielleicht auch in den Lebenszeiten davor, sondern noch einen Schritt tiefer zu gehen und sich dem urspr\u00fcnglichen Schmerz zu stellen. Sobald Ihr diesen Schmerz bewusst erkennt und Euch mit Eurem Herzen erinnert, seid Ihr bereit, Euch seiner anzunehmen. Dann k\u00f6nnt Ihr dieses neugeborene kosmische Kind, das immer noch nach Hilfe schreit, in Euren Arm nehmen. Es ruft Euch inmitten Eurer negativen Emotionen von Angst, Wut und Verzweiflung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Weg, um zu lernen, wie Ihr mit diesem urspr\u00fcnglichen Schmerz umgehen k\u00f6nnt, ist, die Ebene Eurer Beziehungen anzuschauen. Oft versuchen sich die Menschen von ihren tiefsten Gef\u00fchlen der Einsamkeit und Angst mit Hilfe von intimen Partnerschaften zu befreien. Was sie versuchen, ist, ihre innere Leere mit der Energie eines anderen zu f\u00fcllen. Die Anerkennung, Aufmerksamkeit und Zuwendung des anderen lindert ihren Schmerz. Sie \u00fcbergeben quasi ihr verletztes inneres Kind dem Partner. Das ist ein sehr gef\u00e4hrliches Spiel. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird der Partner von jemand Anderem emotional abh\u00e4ngig. Die anf\u00e4nglichen Gef\u00fchle von Liebe und Verbundenheit werden zu subtilen oder weniger subtilen Machtspielen. Immer, wenn Ihr von Jemandem abh\u00e4ngig seid, der Euch lieben und sch\u00fctzen soll, stehlt Ihr ihm oder ihr Energie, um sie f\u00fcr Euch selbst zu verwenden, und das f\u00fchrt letztendlich immer zu Kampf und Konflikt. Dann f\u00fchlt Ihr Euch noch viel einsamer als je zuvor. (Siehe auch das Channeling &#8222;Beziehungen in der Neuen \u00c4ra&#8220;.)<\/p>\n\n\n\n<p>Oft glaubt Ihr, dass Einsamkeit bedeutet, zu wenig Freunde oder keinen Lebenspartner zu haben. Und dass die L\u00f6sung also darin l\u00e4ge, neue Freundschaften oder Liebesbeziehungen zu beginnen. Aber wenn Ihr so denkt, glaubt Ihr immer noch, dass die Ursache Eurer Schmerzen und Ihre Heilung ausserhalb von Euch zu finden sind. Wenn Ihr so Eure Beziehungen beginnt, ist sehr wahrscheinlich, dass Ihr den Anderen f\u00fcr Eure inneren Wunden verantwortlich macht und Euch selbst als Opfer seht. Wenn Ihr jemand Anderen benutzt, um Eure innere Leere auszuf\u00fcllen, beraubt Ihr Euch von Anfang an Eurer eigenen Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ebene der intimen Beziehungen kann Euch den kosmischen Geburtsschmerz, den Ihr in Eurem Inneren tragt, sehr deutlich machen. Macht Euch klar, wie oft in Eurem Leben Ihr meint, die Anwesenheit einer anderen Person zu brauchen. In Wirklichkeit ist es jedes Mal das Signal Eures Inneren, damit Ihr es anschaut und dort Euer hilfloses inneres Kind findet. Die L\u00f6sung f\u00fcr Eure Einsamkeit liegt genau darin: den Blick nach innen zu wenden und Euer wundervolles, inneres Kind, das all Eure emotionale B\u00fcrde trug, liebevoll zu umarmen. Sobald Ihr Euch dieses Kindes annehmt, Euch mit ihm verbindet und ihm liebende Eltern seid, befreit Ihr auch gleichzeitig all Eure Beziehungen. Erst dann k\u00f6nnt Ihr wirklich freie und unabh\u00e4ngige Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manchmal f\u00fchle ich eine sehr kraftvolle Energie in mir selbst; ist das meine wirkliche Kraft, ist es Liebe oder etwas anderes?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir von der Kraft in Euch selbst sprechen, die Euch zur Verf\u00fcgung steht, kann das zu Missverst\u00e4ndnissen f\u00fchren. Denn h\u00e4ufig assoziiert Ihr Kraft mit Macht, mit etwas Majest\u00e4\u00adtischem, etwas Explosivem, einer beherrschenden Sache.<br>Die wirkliche St\u00e4rke in Euch selbst ist eine St\u00e4rke, die Ihr alle in den stillen Momen\u00adten, in der Ruhe kennt. Wenn alles in Euch sich entspannt, wenn alle Gedanken und Gef\u00fchle wie Bl\u00e4tter auf den Boden fallen und alles still ist, dann kann sich in Euch eine Sicherheit entwickeln, ein Wissen darum, wo Ihr seid und wo Ihr hingeht. Dieses Wissen nennen wir innere Kraft. Dieses Wissen und diese Sicherheit h\u00e4ngen stark damit zusammen, dass Ihr mit Eurer Quelle, mit dem, Wer-Ihr-Seid, in Verbindung steht. Wenn Ihr mit Eurem Kern in Verbindung steht, zweifelt Ihr nicht an Euch selbst. Ihr wisst, dass Ihr seid, wer Ihr seid und dass es da nichts zu zweifeln gibt: dass es keinen Standard au\u00dferhalb von Euch selbst gibt, an dem Ihr Euch messen m\u00fcsstet, dass Ihr einfach seid, wer Ihr seid, mit all der St\u00e4rke und Sch\u00f6nheit, die zu Euch geh\u00f6ren.<br>In solchen Momenten inneren Kontakts, inneren Wissens, gibt es nur wenig Gedan\u00adken und Gef\u00fchle. Da ist nur dieser starke Sinn des Daseins und Wissens.<br>Und dieses Gef\u00fchl hat ebenfalls seinen Sitz im Bauch. Es ist ein Gef\u00fchl, das aus Eurem Kern kommt und das unterhalb Eurer Gedanken und Gef\u00fchle vorhanden ist. Es ist die ruhige, aber gro\u00dfe St\u00e4rke, die in Euch allen lebt. Das ist Eure direkte Verbin\u00addung zu Gott, und gleichzeitig zu Eurem tiefsten Sein.<br>In Eurem eigenen, wesentlichen, g\u00f6ttlichen Kern seid Ihr total unendlich, nicht an einen K\u00f6rper oder Charakter, Euren Namen, Euer Geschlecht etc. gebunden.<br>Wenn Ihr in Kontakt damit seid, dann seid Ihr Euch des wahren Seins bewusst. Alles ist offen. Und doch ist es auch einzigartig. Das seid Ihr, was da ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie kann man in einer Beziehung wissen, ob man ungel\u00f6ste Teile seiner selbst einbringt (die man mit sich selbst kl\u00e4ren sollte) oder ob man wirklich an der Beziehung arbeitet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Ihr f\u00fchlt, dass in Eurer Beziehung mit dem Anderen Gef\u00fchle der Furcht auf\u00adtauchen, ist es an der Zeit, sehr wachsam zu sein. Denn wenn da Angst ist, ist das ein Zeichen, dass Du den Impuls versp\u00fcrst, etwas zu \u00e4ndern oder Dich an etwas zu klammern oder etwas in eine bestimmte Richtung zu steuern.<br>Gef\u00fchle der Angst sind immer ein Zeichen, dass Du bef\u00fcrchtest, einen Teil von Dir selbst zu verlieren. Aber Du kannst nie etwas von Dir verlieren, ohne dass Du daf\u00fcr die Erlaubnis gibst. Es ist nicht so, dass der andere Dir etwas wegnehmen will. Du selbst bist es, der diese Angst vor dem Verlust erschafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Beziehungen sind sehr h\u00e4ufig eine Mischung aus reiner Liebe, in der Ihr den anderen frei sein lasst und so akzeptiert, wie er ist, und Gef\u00fchlen der Furcht, in der Aspekte von Macht und Abh\u00e4ngigkeit eine Rolle spielen.<br>Um Euch klarzumachen, ob Ihr Eure unterbewussten Wunden unbewusst eine Rolle in Euren Partnerschaften spielen lasst, ist es sehr wichtig, sich der Momente bewusst zu sein, in denen Ihr in der Beziehung Angst versp\u00fcrt. Um es anders zu sagen: wenn Ihr bemerkt, dass Ihr, in einem Konflikt mit dem anderen, aus einer inneren Angst heraus reagiert, die nichts damit zu tun hat, was der andere sagt oder tut, dann \u00fcber\u00adnehmt die Verantwortung f\u00fcr diese Angst: erkennt sie als etwas, das zu Euch geh\u00f6rt und mit dem anderen nichts zu tun hat.<br>Wendet Euer Bewusstsein Euch selbst zu und schaut Euch an, welcher Schmerz da in Euch ist und gebt Euch selbst, was Ihr braucht. Seht es als ein Problem an, das nur Ihr l\u00f6sen k\u00f6nnt und m\u00fcsst.<\/p>\n\n\n\n<p>Das soll auf keinen Fall bedeuten, dass Ihr die Beziehung beenden oder alleine leben sollt. Es bedeutet einfach, Klarheit in die Beziehung zu bringen. Wenn Ihr die Verant\u00adwortung f\u00fcr Eure eigenen (negativen) Gef\u00fchle \u00fcbernehmt, dann k\u00f6nnt Ihr diese Gef\u00fchle dem anderen leicht und offen mitteilen. Wenn der andere Euch den Raum gibt, den Ihr daf\u00fcr braucht, bedeutet das, dass die Beziehung ein gutes Fundament hat, um in eine heilende Beziehung hineinzuwachsen.<br>Ich habe es auch schon zuvor gesagt, was das Ziel einer Liebesbeziehung nicht ist: die Wunden des Anderen zu heilen.<br>Aber eine Beziehung, in der beide Partner Verantwortung \u00fcbernehmen und sich selbst als unabh\u00e4ngige Individuen wahrnehmen, wird eine heilende Wirkung haben. Gegenseitige Liebe hat eine heilende Wirkung.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Liebesbeziehung lieben und respektieren sich die Partner. In einer solchen Beziehung spiegelt auch der Andere Aspekte Eurer selbst wieder. Die Liebe, die Ihr selbst gebt, wird durch die Gegenwart der anderen Person vervielf\u00e4ltigt und gen\u00e4hrt. Das ist eine inspirierende Eigenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ma\u00dfgebliche Punkt hierbei ist nicht, dass Du vielleicht keine Heilung durch den anderen bekommen wirst, sondern dass Du nicht abh\u00e4ngig davon wirst.<br>Und wenn Du f\u00fchlst, dass Deine \u00c4ngste hochkommen \u2013 auch in der Form von Eifer\u00adsucht, Wut, Entt\u00e4uschung, Erwartungen \u2013 dann sei wachsam und achte auf die zu\u00adgrun\u00adde liegende Wunde bzw. den Schmerz in Dir, der im Wesentlichen Deiner eigenen Verantwortung unterliegt. Der Andere kann sicherlich durch sein Verhalten diesen Schmerz auf bestimmte Weise hervorrufen, aber es ist von gro\u00dfer Bedeutung, dass Du Dich selbst nicht zu einer Opferrolle verf\u00fchren l\u00e4sst. Erkenne diesen Schmerz als Deine eigene Sch\u00f6pfung. Das ist Meisterschaft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 3<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf dem Weg zu dieser Wunde, zu diesem tiefen Schmerz in unserem Inneren, begegnet man h\u00e4ufig der Wut \u00fcber das Warum. Ist das vielleicht die Frage danach, wieso dieses ganze Auseinanderrei\u00dfen \u00fcberhaupt stattfinden musste? Kannst du etwas \u00fcber diesen Zorn sagen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00c4rger, den Du in diesem Zusammenhang versp\u00fcren magst, ist ein \u00c4rger \u00fcber das Leben selbst. Zorn \u00fcber den Geburtsschmerz, der ja bedeutet, dass Du zornig bist, weil Du durch dieses Gef\u00fchl des Auseinandergerissenseins gehen musstest, ist im Endeffekt eine Manifestation der Hilflosigkeit. Du f\u00fchlst Dich so klein und allein und verletzlich und Du hast den Eindruck, dass Dir etwas sehr Ungerechtes widerfahren ist. Du hast das Gef\u00fchl, dass Du so eine dunkle, schwierige Reise einfach nicht verdient hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem ist, wenn Du diesen \u00c4rger empfindest, dann bist Du selbst auf einem Level, auf dem Du immer noch das verlorene Kind bist, das Kind das sich verirrte und keinen Ausweg findet. Dieses Kind ist immer noch da. Aber auf diesem Level wirst Du keine Antworten finden. Es ist wirklich nicht mehr als angemessen, dass dieses Kind total w\u00fctend ist: es versteht \u00fcberhaupt nicht, was da vorgeht.<br>Die Antwort auf diesen \u00c4rger liegt auf einer anderen Ebene des Bewusstseins.<br>Denn Ihr seid mehr als dieses verlorene Teil in Euch. Da gibt es eine Ebene in Euch, auf der Ihr f\u00fchlen k\u00f6nnt, dass Ihr mehr seid als dieses verlorene, machtlose Kind.<br>In diesem Bereich Eures Bewusstseins, in dem Ihr dieses Kind wahrnehmen k\u00f6nnt, seid Ihr mehr als dieses Kind. Dort, wo Ihr den Schmerz mit Eurem Bewusstsein annehmt, lasst Ihr es in Ruhe und umarmt es. Und dadurch verwandelt Ihr dieses Thema. Ihr seid mehr als der Schmerz. Es wird sogar m\u00f6glich sein, zu erkennen, dass in Eurer Geburt und Eurer Reise durch Zeit, Raum, Illusion und Dunkelheit (Ignoranz) ein tieferer Sinn liegt.<br>Es ist unm\u00f6glich, diesen Sinn mit dem Verstand zu erkl\u00e4ren.<br>Es ist etwas so Tiefes, Ihr k\u00f6nnt es nur von diesem ruhigen, friedvollen Ort der Kraft, \u00fcber den wir schon gesprochen haben, aus verstehen, aus diesem ruhigen Wissen heraus, das Gedanken und Gef\u00fchle \u00fcbersteigt.<br>Wir wollen Euch bitten, an diesen Ort zu reisen und zu f\u00fchlen, dass es da eine Ebene in Euch gibt, auf der Ihr damit einverstanden wart, auf diese Reise zu gehen und diesen Schmerz zu ertragen.<br>Auf diesem Abschnitt der Reise ist es nur schwer zu verstehen, welch reiche Ernte Eure Reise Euch bringen wird. Vielleicht k\u00f6nnen wir es im Wege einer Metapher klarmachen.<br>Stellt Euch der Urzustand Eures Daseins, aus dem Ihr kommt, als eine wei\u00dfe Wolke vor, eine flauschige Wolke, in der alles miteinander verbunden ist. Alles ist weich und Eins, aber auch ein bisschen blass in der Farbe. Den Moment, an dem Ihr aus diesem Urzustand herausgefallen seid, als eigenst\u00e4ndige Wesen, auf Eurem Weg durch den leeren Raum, k\u00f6nnt Ihr Euch so vorstellen, wie wenn kleine Samenk\u00f6rner aus dieser Wolke auf den Boden herabfallen. Die Samen gediehen und aus ihnen wurden Pflanzen und Blumen. Eure Reise durch das Neue und Unbekannte erm\u00f6glich\u00adte das Gedeihen von Dingen in der Sch\u00f6pfung (die Summe von Allem, Was Ist), die vorher nicht m\u00f6glich waren, die nicht existierten und die man sich noch nicht einmal vorstellen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Um wahre Kreativit\u00e4t zu erm\u00f6glichen, braucht Ihr ein eigenst\u00e4ndiges Bewusstsein, dass sich als getrennt von anderen Wesen begreift. Nur dann kann es da einen Unterschied geben. Wenn alles eins und miteinander verbunden ist, dann f\u00fchrt das dazu, dass alles starr wird. Wenn es Unterschiede gibt, kann die Verschiedenheit gedeihen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel Eurer Reise k\u00f6nnt Ihr Euch als einen Garten, der in voller Bl\u00fcte steht, mit vielen verschiedenen Blumen und Pflanzen, die zusammen ein verbundenes Ganzes bilden (auf physikalischer und spiritueller Ebene), vorstellen. Vergleicht die Ver\u00adschie\u00adden\u00adartigkeit und den Reichtum dieses Bildes mit dem Bild von der Urwolke; die etwas farblose Wolke, die eine urspr\u00fcngliche Situation von Sicherheit in sich barg, aber auch eine Art Eindimensionalit\u00e4t, eine gewisse \u201eFlachheit\u201c. Es ist sehr schwierig, das gut auszudr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald Ihr anfangt, den \u201eGeburtsschmerz\u201c in Euch selbst zu heilen und Euren Zorn dar\u00fcber loszulassen, dann k\u00f6nnt Ihr erfahren, welche Sch\u00f6nheit in Euch heranreift. Und das \u2013 die Erfahrung dieser Sch\u00f6nheit und dieses Reichtums \u2013 ist die eigentliche Absicht Eurer Reise. Das Dunkel ist dann nicht l\u00e4nger sinnlos, sondern es wird als etwas wahrgenommen, das einen wertvollen Beitrag zur Sch\u00f6pfung erbringt.<br>Es ist schwierig, das von einem Blickwinkel, der \u201e\u00fcber\u201c dieser Erfahrung steht, zu erkl\u00e4ren. Es muss erfahren werden, dass Dunkelheit und Schmerz sch\u00f6pferische Kr\u00e4fte sein k\u00f6nnen. Das wird Euch dann m\u00f6glich sein, wenn Ihr anfangt, die Dunkelheit als etwas, was ist, anzunehmen, ohne dagegen anzuk\u00e4mpfen oder sie von Euch wegschieben zu wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald Ihr so etwas wie \u00c4rger empfindet, ist es wichtig f\u00fcr Euch, diese Gef\u00fchle voll\u00adst\u00e4ndig anzunehmen und dann zu diesem ruhigen Zentrum in Euch selbst zu gehen, \u00fcber das wir schon fr\u00fcher gesprochen haben. Es kann hilfreich sein, die Natur zu besuchen, oder eine andere inspirierende Umgebung, in der Ihr die Stille atmen k\u00f6nnt, wie sie war. In dieser Stille wird sich Euer \u00c4rger aufl\u00f6sen, ohne dass Ihr ihn wegschieben m\u00fcsst.<strong>Frage 5<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manchmal werde ich so w\u00fctend und bin nicht in der Lage, es auszudr\u00fccken. Der Zorn wendet sich dann gegen mich. Wie kann ich lernen, das auszudr\u00fccken oder diese Energie f\u00fcr etwas Konstruktives einzusetzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Euren Beziehungen mit anderen Leuten staut Ihr Euren \u00c4rger in Euch an und zeigt den anderen erst Eure netten Seiten.<br>Jede Person braucht eine Balance zwischen Geben und Nehmen. Der gebende Teil der Person ist der Teil, von dem aus sie mit anderen kommuniziert, und ihre Energie f\u00fcr den anderen gebraucht. Der empfangende Teil ist der Teil, mit dem sich eine Person von der anderen unterscheidet, sich ihren Raum nimmt und in der Bezie\u00adhung \u201eIch\u201c sagt.<br>F\u00fcr Dich hei\u00dft das, dass Du viel leichter den gebenden Teil zeigst, durch den Du f\u00fcr den anderen auf liebevolle Weise da bist. Aber wenn diese liebevolle Anwesenheit nicht richtig aufgenommen wird, hast Du Probleme damit, Deine Energie zur\u00fcck zu nehmen, \u201eIch\u201c zu sagen und Deinen eigenen Raum zu beanspruchen. Und das f\u00fchrt zu jeder Menge Frust und Entt\u00e4uschung.<br>Du musst lernen, Dich selbst in den Vordergrund zu stellen. Es ist notwendig, dass Du Deine Unterscheidungskraft daf\u00fcr einsetzt, zu f\u00fchlen, ob \u201eGeben\u201c in bestimmten Situationen angemessen ist. Es sollte keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sein.<br>Ihr m\u00fcsst zu einer tiefen inneren Balance zwischen Geben und Nehmen kommen. Deswegen ist es auch so wichtig f\u00fcr Euch, einen Weg zu finden, diesen \u00c4rger auszu\u00addr\u00fccken und rauszulassen. Dieser \u00c4rger erz\u00e4hlt Euch etwas \u00fcber Eure innere Kraft, Eure Vision, Eure Originalit\u00e4t. Zorn ist nicht nur eine negative Energie, urspr\u00fcnglich ist es eine kreative Energie, die sich angestaut hat und in dieser blockierten Verfas\u00adsung wird sie zu Problemen f\u00fchren.<br>Was Dir gut tun kann, ist, diesen \u00c4rger zu kanalisieren oder ihn in kreative Energie umzuwandeln. Denn Du hast eine Menge kreativer Energie in Dir und wenn Du ihn voll zum Ausdruck kommen l\u00e4sst, wirst Du ohnehin mehr Raum f\u00fcr Dich schaffen. Mehr Raum f\u00fcr Dich, Deine Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche.<br>Es ist wichtig, dass Ihr es wagt, Euch durchzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 6<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ich habe noch eine Frage zum Thema Liebe. Manchmal f\u00fchle ich diese Stille in mir, \u00fcber die Du gesprochen hast. Aber auch so eine endlose Liebe f\u00fcr alles um mich herum. Nunja, nicht immer, aber manchmal. Woher kommt das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Du hast die F\u00e4higkeit, von Deinem Herzen aus sehr weit hinauszureichen und dich sehr stark mit \u201eallem\u201c verbunden zu f\u00fchlen. Es ist ein spirituelles Wissen um die Einheit aller lebenden Dinge. Woher kommt das? Es ist eine seelische Erinnerung an eine Wirklichkeit, die das K\u00f6rperliche \u00fcbersteigt und es ist die Grundlage jeder Sch\u00f6pfung bekannter Realit\u00e4t. Es ist ein mystisches Gef\u00fchl.<br>Und doch ist es auch sehr wichtig f\u00fcr Dich, zu lernen, diese Energie wieder zu redu\u00adzieren, sie in Richtung Erde zu kanalisieren. Und damit meine ich, dass Du diese Energie ganz ruhig mit der Erde verbinden musst.<br>Diese kosmische Energie flie\u00dft durch Deine h\u00f6heren Chakren in Dich hinein und bringt eine Intensit\u00e4t mit sich, die, wenn sie zu den unteren Chakren flie\u00dft, eine gewisse Unruhe erzeugen kann. Dann leidest Du an einem \u00dcberfluss an Energie, der zu Ruhelosigkeit f\u00fchrt. Deswegen ist es wichtig, diese spirituelle Inspiration in das allt\u00e4gliche Dasein, den Rhythmus der Erde, zu \u00fcbersetzen.<br>Die Natur kann Dir dabei helfen, diese Balance zu finden. In der Natur findest Du eine grundlegende Stille und einen Rhythmus, der Dir helfen kann, ruhig zu werden. Mit einer guten Verbindung zur Erde kannst Du diese spirituelle Energie harmonisch in Dein t\u00e4gliches Leben integrieren und sie auch mit anderen teilen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 7<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ich war sehr kreativ in meinem Leben und bin dabei immer auf Widerstand gesto\u00dfen. Aber seit ich mich auf dem kreativen Weg befinde, ist alles viel leichter. Aber gleichzeitig bef\u00fcrchte ich, und darum geht es auch in meiner Frage, dass ich zuviel Einfluss auf andere haben k\u00f6nnte. Ich f\u00fchle mich f\u00fcr die Auswirkungen dessen, was ich tue, verantwortlich (vor allem in meinem Beruf) und das \u00e4ngstigt mich. Wie gehe ich damit am besten um?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Du vertraust Deiner eigenen Kraft nicht. Deine wahre St\u00e4rke besteht darin, Dich Deiner Intuition zuzuwenden, was Du wirklich gut kannst. Handle aus diesem tiefen inneren Wissen heraus und dann lass los. Denke nicht, dass Du immer noch daran festhalten oder es kontrollieren musst. Die Kraft, um es loszulassen, kannst Du dadurch entwickeln, dass Du Dir klarmachst, dass Du nicht f\u00fcr alle Konsequenzen Deines Handelns verantwortlich bist. Deine Verantwortung besteht darin, eine Entscheidung aus Deinem tiefsten Gef\u00fchl von Wahrheit heraus zu f\u00e4llen. Was dann geschieht, ist nicht mehr Deine Angelegenheit. Wie sie sich in der Welt entwickeln wird und wie Menschen auf sie reagieren werden, ist in erster Linie eine Frage ihrer freien Wahl. Und es steht Dir nicht zu, das lenken zu wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist nicht daran gewohnt, Deine eigene St\u00e4rke so klar zu zeigen. Da ist ein gewisser Selbstzweifel und ein Gef\u00fchl der Minderwertigkeit aus der Vergangenheit, die Dich zur\u00fcckschrecken und denken lassen: kann ich das machen, darf ich wirklich so stark sein? Steht es mir zu, mein Licht leuchten zu lassen, darf ich wirklich eine klare Vorstellung davon haben, wie ich die Dinge will und was ben\u00f6tigt wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht darum, dass Du Dir das alles gestattest. Und Du kannst diese Zweifel, die in Dir hochkommen, dann als alte Energien, die Dich zur\u00fcckhalten, erkennen. Diese Zweifel sind nicht etwa ein \u201ewertvolles Gegengewicht\u201c, das Dich im Gleichgewicht h\u00e4lt, sondern eine energetische Sperre, die Dich daran hindert, Dein volles kreatives Potential auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 8<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vor einiger Zeit kam ganz pl\u00f6tzlich eine Art von Liebe \u00fcber mich. Wo kommt so was her?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Moment \u00f6ffnete sich ein Tor in Deinem Herzen, das Dir einen Zugang zu einem Teil von Dir verschaffte, der alt und gleichzeitig neu ist. Du bist durch einen kraftvollen spirituellen Impuls in Deinem Leben motiviert. Du f\u00fchlst Dich auf Deinem spirituellen Pfad sehr stark vorangetrieben und aus diesem Antrieb heraus besteht da ein Wunsch, Dein ganzes Potential zu verwirklichen. Aus diesem Wunsch heraus hast Du diese Erfahrung in Dein Leben gerufen.<br>Dieser Wunsch war da schon seit langer Zeit und wirkt sich auf Dich auf vielf\u00e4ltige Weise aus.<br>Die Erfahrung, auf die Du hier Bezug nimmst, hat Dich mit einer tieferen Schicht Deines Selbst in Kontakt gebracht. Es war Dein Herz, das sich f\u00fcr ein neues Bewusst\u00adsein der Realit\u00e4t ge\u00f6ffnet hat, das f\u00fcr uns alle m\u00f6glich ist. Es ist ein Bewusst\u00adsein, von dem aus das Leben viel mehr aus einem Gef\u00fchl der inneren Harmonie, des Respekts f\u00fcr alle Lebewesen, heraus erfahren wird.<br>Auch f\u00fcr Dich (Jeshua nimmt Bezug auf eine fr\u00fcher gestellte Frage) kann diese Inspiration sehr intensiv sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr k\u00f6nnt Eure spirituelle Erfahrung als das Resultat dessen betrachten, wie oft Ihr Euch von innen heraus weiterentwickelt habt. In dieser Erfahrung selbst geschah etwas Energetisches im Zentrum Deines Herzens. Die \u00d6ffnung, die sich formte, macht Dich empf\u00e4nglicher f\u00fcr alle Arten von Energien um Dich herum, aber gleich\u00adzeitig auch st\u00e4rker.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit st\u00e4rker meine ich, Du bist leichter in der Lage, mit Energien, die nichts mit Dir zu tun haben, die nicht zu Dir geh\u00f6ren, umzugehen.<br>Empfindungsf\u00e4higkeit geht nicht immer Hand in Hand mit Verletzbarkeit.<br>In Dir hat sich eine Sensibilit\u00e4t entwickelt, die auch eine gro\u00dfe St\u00e4rke in sich tr\u00e4gt. Es ist wichtig, sich klarzumachen, dass es seine Zeit braucht, damit diese Energie auf der Erde Wurzeln schlagen kann, um damit alle \u2013 irdischen \u2013 Belange Eures Lebens zu durchdringen. Es ist wichtig, dem Rhythmus der Erde zu vertrauen und zuzu\u00adlassen, dass sich die Dinge in der Reihenfolge entwickeln, in der sie sich Euch zeigen. Es wird von alleine zu Dir kommen. Du brauchst nicht hart daf\u00fcr zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 9<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ich habe das Gef\u00fchl, dass ich es nicht alleine tue, dass da nicht-k\u00f6rperliche Energien um mich herum sind. Was kann ich damit anfangen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>La\u00df Deine Zweifel los und Deiner Vorstellungskraft freien Lauf. Die nicht-k\u00f6rper\u00adlichen Energien, die Euch den Weg weisen, sind f\u00fcr Euch alle immer pr\u00e4sent. Aber da gibt es viele Ebenen, auf denen Ihr Euch dem widersetzt: Euer Verstand, aber auch bestimmte Gef\u00fchle.<br>Ihr fragt Euch st\u00e4ndig: soll ich daran glauben oder nicht, ist es wahr oder nicht wahr?<br>Mein Ratschlag ist: lasst Eurer Vorstellungskraft einmal v\u00f6llig freie Hand f\u00fcr eine Phantasie (Visualisierung), in der Ihr mit solchen Energien oder Wesen um Euch herum Kontakt aufnehmt. Fragt sie, wer sie sind und was sie Euch zu sagen haben. Und fragt Euch nicht, ob Ihr Euch das alles nur einbildet, und ob das nicht vielleicht einfach nur Schwachsinn ist. Stellt diese Frage einfach zur\u00fcck. Und erst, wenn diese Visualisierung beendet ist, wenn Ihr damit fertig seid, \u201eherumzuf\u00fchlen\u201c und \u201ezu phantasieren\u201c, dann erkl\u00e4rt es Eurem zweiflerischen Selbst und fragt Euch, ob es wohl wahr ist. Aber habt den Mut, die Realit\u00e4t solcher Energien erst mal in Euer Herz einzulassen und sie erst sp\u00e4ter zu beurteilen. Tretet also nicht zu fr\u00fch auf die Bremse!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber was bringt mir das? Was kann ich damit anfangen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Du brauchst gar nichts damit anzufangen. Es ist einfach da. Es ist Teil Deiner Realit\u00e4t. Du fragst Dich auch nicht, warum die B\u00e4ume da sind, oder das Wasser oder der Himmel. So solltest Du das auch sehen. Es ist eine ganz nat\u00fcrliche Sache, diese helfenden Energien um Dich herum.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Du das Gef\u00fchl hast, dass Du sie gerne kennenlernen m\u00f6chtest, dann tu das. Aber da gibt es keine Verpflichtung, alles ist frei und offen. Ja, es ist genauso gut, nichts zu erwarten, kein konkretes Ziel vor Augen zu haben. Denn dann kannst Du diese Energien offen und frei kontaktieren und sie k\u00f6nnen Dich mit ihrem Sinn f\u00fcr Humor, ihrer Liebe und ihrer Weisheit \u00fcberraschen.<br><br>\u00a9 Pamela Kribbe<br><br>\u00dcbersetzung: Dorothee Geray<br><a href=\"http:\/\/www.jeshua.net\/de\"><br>www.jeshua.net\/de<\/a><\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeshua, gechannelt durch Pamela Kribbe Liebe Freunde, ich bin so froh, dass Ihr hierher gekommen seid. Und einige von Euch kamen von so weit her! Ich kenne Euch alle und Ihr seid mir so wertvoll. Meine Reise ist Eure Reise und ich kenne Eure Sorgen und Schmerzen tief in mir. 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