{"id":170,"date":"2020-01-29T10:11:54","date_gmt":"2020-01-29T10:11:54","guid":{"rendered":"http:\/\/jeshua.net\/de\/wp\/?p=170"},"modified":"2022-12-27T15:19:47","modified_gmt":"2022-12-27T15:19:47","slug":"die-nacht-der-seele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jeshua.net\/de\/channelings\/die-nacht-der-seele\/","title":{"rendered":"Die Nacht der Seele"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Maria Magdalen<\/em><\/strong><em><strong>a durch<\/strong> <\/em><strong><em>Pamela Kribbe<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Freunde und Freundinnen, <\/p>\n\n\n\n<p>ich bin eure Schwester, ich bin Maria Magdalena.<br>Ich bin nah, ganz nah bei euch, als eine von euch, als eure Freundin &#8211; nicht als jemand, der \u00fcber euch erhaben ist, sondern als eine Freundin, die bei euch ist, euch nahesteht und euch von innen heraus kennt. Denn wir sind <em>eins<\/em>, wir sind Teil derselben Familie und tief miteinander verbunden. F\u00fchlt es einmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ich bin den Weg des Menschseins auf der Erde gegangen, habe darin Tiefen erlebt und erkundet und bin ber\u00fchrt worden von einem klaren, hellen Licht, das mich inspirierte und das mich tr\u00e4umen und mich sehnen lie\u00df nach einer sch\u00f6neren Welt auf der Erde.<br>Ich habe beide Pole gekannt, das Licht wie auch das Dunkel. Und diese Pole geh\u00f6ren zueinander, sie sind einander ein Antrieb, so k\u00f6nnte man sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Leben scheint es sich dabei um Gegens\u00e4tze zu handeln: Licht und Dunkel. Auch die Gef\u00fchle, die sie hervorrufen, scheinen entgegengesetzt zu sein. Doch es gibt eine verborgene Verbindung zwischen beiden. Sie k\u00f6nnen nicht ohne einander sein. Das Erfahren des Lichts wird erst m\u00f6glich durch den Kontrast, durch die Abwesenheit des Lichts, und dadurch, das Dunkel erfahren zu haben. Nirgends wird das Licht so hell sichtbar, wie wenn ihr aus der Dunkelheit kommt und auf der Schwelle zum Licht steht. Denkt nur einmal daran, wie tief die ersten Sonnenstrahlen, wenn der Tag erwacht, und das warme Morgenlicht, in dem die Welt dann badet, euch ber\u00fchren k\u00f6nnen. Wie deren W\u00e4rme euer Herz durchdringt, gerade <em>wenn<\/em> ihr aus einer kalten Nacht kommt. Der Kontrast erschafft Dynamik, Leben, Bewegung, Wachstum und Ver\u00e4nderung. Das Dunkel hat eine Aufgabe in eurem Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch erlebt ihr die Dunkelheit als den Gegenpol des Lichtes. Nicht als Motor f\u00fcr Ver\u00e4nderung und Wachstum, sondern als eine Falle, in der ihr gefangen seid und euch nicht mehr bewegen k\u00f6nnt. Und so scheint es, als h\u00e4ttet ihr die Verbindung zum Licht verloren, als w\u00e4re sie unterbrochen. Ihr alle kennt sehr gut den Geisteszustand, vom Licht, von Bedeutung und Sinn wie abgeschnitten zu sein. Es ist im Grunde wie tot sein. Die einzige m\u00f6gliche Art und Weise, zu sterben, ist nicht, physisch zu sterben, sondern aufzuh\u00f6ren, sich zu bewegen &#8211; in eurem Herzen, eurem Gef\u00fchl, eurem Geist. Im physischen Sinn gibt es den Tod nicht, eure Seele ist ewig und lebt weiter. Was an euch sterblich ist, ist einzig und allein die <em>Form<\/em>. Die Essenz ist ewig und kann nicht sterben. Allerdings kann die Sicht auf eure eigene Essenz zeitweise so verschleiert sein, dass ihr innerlich erstarrt und aufh\u00f6rt, euch zu bewegen. Ihr seid dann innerlich wie tot und f\u00fchlt euch zutiefst depressiv. Das ist ein au\u00dferordentlich schmerzvoller Seinszustand.<\/p>\n\n\n\n<p>Geht einmal mit mir dorthin, steigt einmal mit mir in diesen Zustand hinab. Untersucht ihn mit einem offenen Geist. Was geschieht da, wenn jemand alle Hoffnung verliert, sich zusammenkauert, wehrlos ist gegen\u00fcber all den Gef\u00fchlen, die in ihm aufkommen? Seht euch einmal an, was dann in diesem Menschen geschieht. Meist beginnt es damit, dass von au\u00dfen Ereignisse auf ihn zukommen und ihn durcheinanderbringen. Ereignisse, die er in keinen Bezugsrahmen bringen und nicht in sein inneres System integrieren kann, die ihn verunsichern und alles in seinem Leben ins Schwanken bringen. Es k\u00f6nnen gro\u00dfe Dinge sein wie der Tod eines N\u00e4chsten oder selbst zu erkranken, gek\u00fcndigt zu werden oder einen Beziehungsbruch durchzumachen. Dies sind Geschehnisse, die Menschen tief ber\u00fchren und bis an den Rand des Abgrundes bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft aber offenbart die Dunkelheit sich von innen heraus, ohne einen eindeutigen Reiz von au\u00dfen. Alte emotionale Ladungen, die man einst in seinem Seelenged\u00e4chtnis gespeichert hat, kommen an die Oberfl\u00e4che. Schmerzerfahrungen, die m\u00f6glicherweise aus vorherigen Leben stammen, wallen aus der Tiefe herauf und man bekommt es mit dunklen Gef\u00fchlen, \u00c4ngsten und Zweifeln zu tun. Tiefe Erfahrungen der Not, des Alleinseins und der Niedergeschlagenheit k\u00f6nnen dem Geist ohne eine eindeutig erkennbare Ursache innewohnen. Sie k\u00f6nnen einen Menschen ebenso so sehr ins Schwanken bringen wie ein \u00e4u\u00dferliches Geschehnis, das ihm widerf\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ein Mensch in eine Depression, in eine Nacht der Seele ger\u00e4t, dann geht dem immer die Erfahrung voraus, nicht gegen all die Emotionen anzukommen, die ihn \u00fcbersp\u00fclen. Der Strom der schmerzhaften, schweren Emotionen wird als zu gro\u00df erlebt. Er geht an ihnen zugrunde, so f\u00fchlt es sich an. Aus einem tiefen Gef\u00fchl der Machtlosigkeit heraus verschlie\u00dft er sich. In <em>diesem<\/em> Moment, dem Moment also, in dem er sich weigert und sich abwendet, kann er darin steckenbleiben. Doch diese Emotionen wollen flie\u00dfen. Es liegt in der Natur von Emotionen, dass sie sich bewegen und sich entfalten, ausrollen wollen wie eine gro\u00dfe Welle am Strand. Aber derjenige kann das nicht zulassen, er oder sie weigert sich, darin mitzugehen. Zieht sich aus der Welle zur\u00fcck. D\u00e4mmt sie ein und sagt: &#8222;Das kann ich nicht. Das will ich nicht. Ich steige aus.&#8220; Das, was er oder sie dann tut &#8211; oft aus purer Machtlosigkeit -, <em>das<\/em> erschafft eine Depression, einen Zustand der Gef\u00fchllosigkeit und des Verschlossen-Seins dem Leben gegen\u00fcber, des Abgeschnitten-Seins vom Leben. Mit der Zeit wird dieser Zustand unertr\u00e4glich und <em>will<\/em> er nicht mehr leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der irdischen Perspektive betrachtet will ein Mensch den Tod, wenn das Leben unertr\u00e4glich ist. Aber von der Seele aus gesehen <em>ist <\/em>er tot und f\u00fchlt sich das so unertr\u00e4glich an, dass er alles tun will, um diesen Zustand zu beenden. Das Verlangen nach dem Tod ist im Wesentlichen ein Verlangen nach Ver\u00e4nderung, ein Verlangen danach, wieder zu leben. Menschen, die Selbstmord begehen wollen, verlangen zutiefst nach dem Leben, nicht nach dem Tod. Es ist gerade das Gef\u00fchl des Tot-Seins, der Leblosigkeit, die sie von innen erfahren, was sie zur \u00e4u\u00dfersten Verzweiflung treibt. Es ist ihr Drang, zu leben, der sie dazu bringt, das physische Leben zu beenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ihr euch in einer Depression befindet, dann herrscht in euch eine Kombination von tiefem Widerstand und zugleich \u00e4u\u00dferster Verletzbarkeit. &#8222;Nein&#8220; zu sagen ist in dem Moment ein Weg, euch gegen die enorme Kraft der Emotionen zu verteidigen, die euch &#8211; so scheint es &#8211; zu \u00fcberrollen drohen und sich anf\u00fchlen, als w\u00fcrden sie euch vernichten. In eurer Machtlosigkeit erschafft ihr eine Schale um euch herum, ihr wickelt euch in einen Kokon aus Nicht-F\u00fchlen-Wollen und -K\u00f6nnen. Ihr wollt einfach nicht mehr dasein, so wie der sprichw\u00f6rtliche Strau\u00dfenvogel, der seinen Kopf in den Sand steckt. Ihr erstickt an dem Sand, und dennoch erscheint er als der einzig m\u00f6gliche Ausweg. Nach einiger Zeit k\u00f6nnt ihr euren Kopf dort nicht mehr herausziehen, und irgendwann seid ihr so abgeschlossen vom Leben und vom F\u00fchlen, dass ihr den Schalter nicht mehr umdrehen k\u00f6nnt, sodass die Wahl, wieder &#8222;Ja&#8220; zu euren Emotionen zu sagen, au\u00dferhalb eurer M\u00f6glichkeiten zu liegen scheint. Damit erreicht die Depression ihren H\u00f6hepunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der einen Seite seid ihr dann nicht imstande, die Gef\u00fchle von Angst, Verzweiflung, Kummer und Einsamkeit zuzulassen oder mit anderen zu teilen. Auf der anderen Seite wisst ihr und f\u00fchlt ihr, dass es unertr\u00e4glich schmerzhaft ist, zu leben ohne zu f\u00fchlen. Es ist eine Form des Sterbens, eine totale Verleugnung eures lebendigen Kerns. Im Laufe der Zeit <em>wollt<\/em> ihr wieder f\u00fchlen, der Schmerz des Nicht-F\u00fchlens wird gr\u00f6\u00dfer als der Schmerz des F\u00fchlens. Das ist zugleich eure Rettung. Da liegt der Wendepunkt. Irgendwann h\u00f6hlt euch das Nein-Sagen &#8211; &#8222;ich kann das nicht, ich will das nicht, ich will weg, ich will sterben, ich will verschwinden&#8220; &#8211; innerlich so aus, dass es nicht mehr zu ertragen ist. Was aus der Perspektive der Seele gesehen dann eigentlich geschieht, ist, dass das Leben in euch sich nun r\u00fchrt und wieder st\u00e4rker wird. Es kann nicht endlos lange ausgeschlossen werden. Gerade dadurch, dass es eine Zeitlang so stark beherrscht wurde, wurde es zusammengepresst und entsteht eine Gegenkraft, die auf Dauer hervorbricht. Die Kraft der Welle, die auf dem Strand ausrollen will, kann letzten Endes nicht mehr einged\u00e4mmt werden. Irgendwo in euch entsteht im gegebenen Moment wieder ein &#8222;Ja&#8220;, auch wenn ihr euch dessen nicht bewusst seid. Nichts im Leben ist statisch und der Drang zu leben ist nicht aufzuhalten. Wenn in ihm der H\u00f6hepunkt erreicht ist, erschafft ihr Ereignisse in eurem Leben, die f\u00fcr Ver\u00e4nderung und f\u00fcr einen Durchbruch sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal geschieht dies in der Form eines Selbstmordversuches. Wenn dieser missgl\u00fcckt, kann dadurch, dass das Leiden dieses Menschen f\u00fcr die Au\u00dfenwelt nun absolut sichtbar wird, eine Aufw\u00e4rtsspirale entstehen. Wenn er entdeckt, wie viel er anderen Menschen bedeutet, kann eine \u00d6ffnung entstehen &#8211; f\u00fcr mehr Licht und f\u00fcr das Empfangen von Verst\u00e4ndnis und von Anteilnahme. Es kann jedoch auch geschehen, dass er sich auch dann nicht \u00f6ffnet und depressiv bleibt. Es gibt kein Rezept daf\u00fcr, wie der Durchbruch stattfindet. Doch das Leben hat eine dr\u00e4ngende und dr\u00fcckende Kraft, die es unm\u00f6glich macht, endlos statisch in einem Bewusstseinszustand h\u00e4ngen zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn ihr das irdische Leben tats\u00e4chlich beendet, indem ihr euch das Leben nehmt, werdet ihr auf der anderen Seite, dem Jenseits unmittelbar vor einer <em>neuen<\/em> Wahl stehen. Ihr werdet <em>auch dort<\/em> eure Gef\u00fchle erfahren. Die zuvor bestehende Schwermut, Qual und die Angsterfahrungen k\u00f6nnen nun sch\u00e4rfer und auf eine weniger verschleierte Weise hervortreten. Manchmal konfrontieren die astralen Bereiche, in die ihr nach eurem Tod gelangt, euch sehr deutlich mit den Gef\u00fchlen, die ihr weggedr\u00fcckt habt, und beginnen sie gerade dadurch wieder zu str\u00f6men. Jemand mag dann zum Beispiel verzweifelt und entsetzt sein, wenn er hin\u00fcbergegangen ist und entdeckt, dass das Leben gar nicht beendet ist und er noch immer mit den Emotionen konfrontiert ist. Oder er sieht die Emotionen seiner Angeh\u00f6rigen auf der Erde, ihre Trauer und ihren Kummer, und wird sehr stark davon ber\u00fchrt. So tief ber\u00fchrt zu werden, kann in der hin\u00fcbergegangenen Seele eine neue Bewegung in Gang setzen. Es kann zu einem Durchbruch f\u00fchren, durch den die Seele sich f\u00fcr die Hilfe von geistigen F\u00fchrern \u00f6ffnet, die jederzeit da sind, sowohl auf der Erde als auch im Himmel. Es ist <em>immer<\/em> Hilfe da, vorausgesetzt ihr seid daf\u00fcr offen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ihr es auch dreht und wendet, das Leben ist st\u00e4rker als jeder Todeswunsch. Das Leben nimmt sich immer sein Recht, man kann es nicht t\u00f6ten. Darum ist <em>immer<\/em> Hoffnung, bewahrt euch das im Bewusstsein &#8211; f\u00fcr euch selbst, aber auch f\u00fcr andere, die ihr leiden seht. Es kann so <em>aussichtslos<\/em> scheinen, aber es <em>gibt<\/em> immer einen Ausblick, auch wenn ihr mit eurem Verstand nicht erfassen k\u00f6nnt, wie alles sich zum Guten kehren kann, wie die Ver\u00e4nderung stattfinden wird. Das Leben ist immer st\u00e4rker als der Tod, das Licht st\u00e4rker als die Dunkelheit. Ebenso wie Wasser letztendlich den Damm durchbricht, weil es sich bewegt, weil es dr\u00e4ngt, weil es lebt. Weil seine Kraft st\u00e4rker ist als die Kraft, die es eind\u00e4mmen will.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fchlt in diesem Moment einmal die treibende Kraft des Lebens in euch selbst. Jeder von euch hat hin und wieder mit inneren Anteilen zu tun, die feststecken, mit Mustern, die sich immer wiederholen, wie Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgef\u00fchle, Unsicherheit, Misstrauen, \u00c4rger, Widerstand.<br>Stellt euch nun einmal vor, dass diese Anteile einfach <em>da sind<\/em>, und dass unterdessen das Leben weiterflie\u00dft. Das Wasser str\u00f6mt immer weiter, und auch wenn Felsbrocken in seinem Flussbett liegen, die scheinbar fest und unbeweglich sind, nutzen diese sich doch durch das str\u00f6mende und dr\u00e4ngende Wasser immer mehr ab. Es braucht Zeit, aber vergesst nicht, wer ihr seid: Ihr <em>seid<\/em> das lebendige Wasser. Je mehr ihr euch hieran erinnert, desto mehr k\u00f6nnt ihr eure Energie wieder aus den Felsbl\u00f6cken und Steinen zur\u00fcckziehen, die in der Str\u00f6mung liegen. Sie sind nun einmal da! Der gespeicherte Schmerz aus der Vergangenheit <em>ist da<\/em>, ihr braucht ihn nicht zu bagatellisieren, nicht klein zu reden. Ihr m\u00fcsst auch nicht das Beste tun, um die Felsbrocken aus dem Fluss fortzuschieben. Ihr braucht euch nur zu erinnern, dass ihr das Wasser <em>seid<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies kann schwierig sein, weil ihr eure Identit\u00e4t zum Teil an den Felsbrocken festgemacht habt, die da liegen, von den Blockaden in eurer eigenen Energie. &#8222;Ich bin jemand, der nicht gut geerdet ist.&#8220; &#8222;Es f\u00e4llt mir schwer, mich auf der Erde zu Hause f\u00fchlen.&#8220; &#8222;Ich trage Kummer aus der Vergangenheit mit mir herum &#8211; eigentlich sogar Traumata.&#8220; Und das ist alles wahr, aber seht diese Aussagen einmal als Felsbrocken oder Steine in einem gro\u00dfen, breiten Fluss, in einer enormen Wasserstr\u00f6mung. Denn <em>sie <\/em>ist, wer ihr seid. Sie ist eure wirkliche Lebenskraft. Sie ist eure Seele, die \u00fcberall entlang flie\u00dft und str\u00f6mt, immer unterwegs, lebendig, sprudelnd, brausend. Entdeckend und erkennend. Die Str\u00f6mung f\u00e4llt kein Urteil \u00fcber die Felsbl\u00f6cke, denen sie entgegenkommt, sie umsp\u00fclt sie. Ihr habt eine Wahl! Nat\u00fcrlich steckt ihr mit eurem Bewusstsein bisweilen in einer solchen Blockade fest, wenn ihr gewisserma\u00dfen zu lange darin wohnt. Aber ihr k\u00f6nnt euch davon l\u00f6sen, indem ihr euch in das str\u00f6mende Wasser selbst begebt, euch erinnert, dass ihr ein lebendiges, beseeltes Bewusstsein seid, allzeit in Bewegung und im Fluss und nicht wesentlich gebunden an die Felsbrocken. Ihr seid frei!<\/p>\n\n\n\n<p>Je mehr ihr euer Bewusstsein wieder aus diesen Blockaden, diesen Bl\u00f6cken zur\u00fcckzieht, die dort liegen, desto m\u00fcheloser geben sie sich der Str\u00f6mung hin. Sie zerbr\u00f6ckeln dann fr\u00fcher, weil ihr sie loslasst und euch immer mehr mit dem sich bewegenden Wasser identifiziert.<br>Das Wasser ist eure Seele. Ihr k\u00f6nnt es nicht festhalten oder ergreifen. F\u00fchlt dieses Str\u00f6men und Bewegen und Sprudeln. Stellt euch einmal vor, dass es \u00fcber euch hinweg sp\u00fclt. F\u00fchlt die sprudelnde Kraft, das Lichtfunkeln darin. F\u00fchlt einmal, dass eure Seele sich absolut nicht \u00fcber die Dunkelheit bek\u00fcmmert, die ihr erfahrt, die Felsbl\u00f6cke, die sich so fest und stark anf\u00fchlen. Eure Seele macht sich dar\u00fcber absolut keine Sorgen. Sie geh\u00f6ren dazu, sie sind Teil der Landschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Versucht einmal, wenn ihr in solch einem Felsblock feststeckt, das Wasser rauschen zu h\u00f6ren. Erinnert euch an das Wasser und an die Leichtigkeit, mit der es str\u00f6mt. Ihr braucht nicht alles selbst zu tun. Das Leben bietet euch Chancen und M\u00f6glichkeiten. Es bringt euch manchmal in tiefe T\u00e4ler, aber es dr\u00fcckt euch auch von selbst wieder nach oben. Auch dann noch, wenn ihr das Gef\u00fchl habt, es einfach nicht mehr bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen, schiebt das Leben euch wieder vorw\u00e4rts, auch wenn ihr nicht \u00fcberblicken k\u00f6nnt, wie. Die Kunst ist, euer Vertrauen zu bewahren, auch wenn da nichts mehr ist, um zu vertrauen, und alles, was euch in eurem Leben sicher schien, wegf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Zeit auf der Erde sind viele Menschen dabei, alte Dunkelheit zu verarbeiten: Teile der Seele, die gerade jetzt, in dieser Zeit, ans Licht kommen und gesehen werden wollen. Warum ist das so? Weil ihr dabei seid, einen Sprung vorw\u00e4rts zu machen. Es ist wirklich ein Sprung in der Bewusstseins-Evolution der Menschheit. Dieser Sprung kann nicht gemacht werden ohne zu jenen dunkelsten Orten in eurem Bewusstsein vorzudringen, die mit Angst, Misstrauen oder einer ganz tiefen Niedergeschlagenheit \u00fcber all das gef\u00fcllt sind, was ihr auf der Erde mitgemacht habt. Aber f\u00fcrchtet euch deswegen nicht. Hei\u00dft diese Dunkelheit willkommen. Wenn ihr &#8222;Ja&#8220; sagt, bleibt alles im Fluss, das ist die Kunst. Und wenn ihr das Gef\u00fchl habt: &#8222;Hierzu kann ich wirklich nicht Ja sagen&#8220;, dann erinnert euch daran, dass etwas in euch sehr wohl &#8222;Ja&#8220; sagt. Das wird euch retten und weiter bringen. Vertraut in das Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe euch lieb, ihr bedeutet mir so viel. Vielleicht denkt ihr zwar, &#8222;Wie kann das sein? Du kannst uns doch nicht alle pers\u00f6nlich kennen?&#8220;, aber ihr wisst und erkennt als irdischer Mensch nicht, wie umfangreich das Netzwerk der Seelen ist. Wenn ihr einem Anderen je auf Seelenebene begegnet seid, ist dies dauerhaft. Das einmal geschmiedete Band kann nicht mit der Zeit zerfallen. In unserer Dimension <em>gibt<\/em> es gar keine Zeit. Auch hier, zwischen uns, gibt es ein lebendiges Netzwerk von Seelenverbindungen. Wir teilen eine besondere Geschichte, eine besondere Sehnsucht, eine Flamme in unserem Bewusstsein, die einst, irgendwann entz\u00fcndet wurde.<br>Mit dieser Flamme wird die Erde immer heller. Das erwachende Bewusstsein in allen Menschen bringt uns zueinander und erschafft eine neue Basis, aus der heraus der Sprung im Bewusstsein wirklich stattfinden wird. Ihr braucht nicht stehenzubleiben und still dabei zuschauen oder lange dar\u00fcber nachzudenken. Haltet euch einfach an euren eigenen Prozess, euren eigenen Weg. Das ist genug. Aber sp\u00fcrt dabei auch die Schubkraft des Lebens, nicht nur in euch, sondern in vielen Anderen, durch die nun eine Woge des Bewusstseins-Wachstums \u00fcber die Erde hinweg rollt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich gr\u00fc\u00dfe euch, liebe Freundinnen und Freunde!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.pamela-kribbe.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.pamela-kribbe.nl\/<\/a>\n            <\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbersetzung: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.lichtderwelten.de\/\" target=\"_blank\">Yvonne  Mohr<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<br>\u00a9 Pamela Kribbe<br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.jeshua.net\/de\" target=\"_blank\"><br>www.jeshua.net\/de<\/a><\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Magdalena durch Pamela Kribbe Liebe Freunde und Freundinnen, ich bin eure Schwester, ich bin Maria Magdalena.Ich bin nah, ganz nah bei euch, als eine von euch, als eure Freundin &#8211; nicht als jemand, der \u00fcber euch erhaben ist, sondern als eine Freundin, die bei euch ist, euch nahesteht und euch von innen heraus&#8230;<\/p>\n<p class=\"read-more\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"https:\/\/jeshua.net\/de\/channelings\/die-nacht-der-seele\/\"> Read More<span class=\"screen-reader-text\">  Read More<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,9],"tags":[],"class_list":["post-170","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-channelings","category-maria-magdalena"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=170"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":801,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170\/revisions\/801"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}