{"id":172,"date":"2020-01-29T10:15:29","date_gmt":"2020-01-29T10:15:29","guid":{"rendered":"http:\/\/jeshua.net\/de\/wp\/?p=172"},"modified":"2020-01-29T10:15:29","modified_gmt":"2020-01-29T10:15:29","slug":"der-dritte-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jeshua.net\/de\/channelings\/der-dritte-weg\/","title":{"rendered":"Der dritte Weg"},"content":{"rendered":"\n<p><em><strong>Jeshua, gechannelt von Pamela Kribbe<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Freunde,<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin Jeshua. Ich\nbin bei Euch. \u00dcber die Begrenzungen von Raum und Zeit hinweg stehe ich direkt\nneben Euch. F\u00fchlt mich in Euren Herzen. Ich bin zutiefst mit dem Menschsein vertraut\n\u2013 mit den H\u00f6hen und Tiefen. Ich habe das gesamte Spektrum menschlicher Gef\u00fchle\nerfahren und in dieser Welt der Extreme habe ich schlie\u00dflich einen Ausweg\ngefunden: einen Weg, die Dinge anders zu betrachten; einen Weg, auf dem sich\ndie gesamte Erfahrung des Menschseins in einem anderen Licht zeigt \u2013 einen Weg,\nder Stille und Frieden in Eure Herzen bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um diesen\nAusweg, diese Umstellung, \u00fcber die ich heute zu Euch sprechen m\u00f6chte. Viele von\nEuch befinden sich in einem Dilemma \u2013 einem Kampf, den Ihr mit Euch selbst\nf\u00fchrt. Ihr habt in Eurem Kopf die Vorstellung, dass Ihr besser und anders sein\nsolltet, als Ihr seid. Dass Ihr h\u00f6her entwickelt sein solltet, heiliger, mehr\nin der Lage bestimmte Regeln zu befolgen. Ihr habt ein hohes Ideal von Euch\nselbst \u2013 aber dies ist ein falsches Ideal. All das Arbeiten an Euch selbst\nbasiert auf der Vorstellung, dass Ihr so, wie Ihr jetzt seid, nicht gut genug\nseid; dass es noch etwas anderes geben m\u00fcsste; dass Ihr in der Lage w\u00e4rt, Euch\nzu \u00e4ndern; dass Ihr Euer Menschsein meistern k\u00f6nntet. Das ist ein alte\nVorstellung und eine, die Ihr in einer sehr alten \u00c4ra in vollem Umfang\nausgelebt habt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Vorstellung\nexistierte teilweise in Atlantis, wo Ihr das dritte Auge entwickelt habt und es\nals Zentrum Eurer Beobachtungen in Eurem Kopf wahrgenommen habt. Mit diesem\ndritten Auge konntet Ihr wahrnehmen und von dort aus wolltet Ihr auch\neingreifen, um das Leben nach Euren W\u00fcnschen zu formen. Es gab eine gewisse\nTendenz zur Dominanz in Euch, aber diese Tendenz wurde au\u00dferdem durch Euer\nWeltbild gen\u00e4hrt. Ihr dachtet, Ihr\nw\u00fcrdet auf der Grundlage h\u00f6herer Prinzipien handeln und daher sei alles, was\nIhr tut, \u201cgut\u201d \u2013 und genau so l\u00e4uft es immer ab. Macht wird immer mit Ideen\nverschleiert, von denen man meint, sie seien gut. Eine ganze Ideologie wird\ndann um solche Ideen aufgebaut und zu einer Weltanschauung gemacht, die\nscheinbar nach dem Guten strebt, w\u00e4hrend Ihr jedoch im Wesentlichen versucht,\ndas Leben zu \u00fcberwachen \u2013 sowohl bei Euch selbst, als auch bei den anderen.<\/p>\n\n\n\n<p>Macht verdirbt \u2013 sie\nzieht Euch weg vom nat\u00fcrlichen Fluss des Lebens, der in jedem menschlichen\nWesen vorhanden ist. Macht gibt Euch den Eindruck, die Dinge beliebig formen zu\nk\u00f6nnen, was jedoch auf einer Illusion beruht. Leben ist, wie Ihr wisst, nicht auf\ndiese Weise gef\u00fcgig zu machen und ist nicht vom Verstand bestimmbar, oder vom\nWillen, oder vom dritten Auge. Leben passt nicht in eine Weltanschauung oder in\nein System, und kann nicht auf der Grundlage von gedanklichen Vorg\u00e4ngen\norganisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit langer Zeit\nbefindet Ihr Euch im Kampf mit Eurer Menschlichkeit \u2013 Eurem Menschsein. Viele\nspirituelle Wege beruhen auf der Vorstellung, dass Ihr an Euch arbeiten\nm\u00fcsstet, dass Ihr Euch erheben m\u00fcsst und dass Ihr Euch einen vorgegebenen Plan\nvon T\u00e4tigkeiten auferlegen m\u00fcsst, der Euch zu einem idealen Zustand f\u00fchrt.\nDiese Vorstellung erschuf viel inneres K\u00e4mpfen. Wenn Ihr mit der Vorstellung\nvon einem zu erstrebenden Ideal beginnt, dann legt Ihr Euch Ma\u00dfst\u00e4be an, von\ndenen Ihr innerlich sehr gut wisst, dass Ihr sie nicht erf\u00fcllt oder erf\u00fcllen\nk\u00f6nnt \u2013 so habt Ihr von Anfang an verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>Erf\u00fchlt jetzt einmal\ndie Energie dieser Art von Denken: Was macht Ihr mit Euch selbst? Was f\u00fcr eine\nArt der Energie kommt aus dem Bed\u00fcrfnis, Euch zu zwingen; aus dem Bem\u00fchen, Euch\nzu verbessern, und vom Verlangen, das Leben, Eure Emotionen und Gedanken zu\ndirigieren? F\u00fchlt die Energie des\nWunsches, die Dinge zu kontrollieren. Ist es eine liebevolle Energie?\nOft verkleidet sich diese Energie als Liebe, als das Gute und Wahre. Macht\nversteckt sich immer auf diese Weise, da sie so f\u00fcr die Menschen einfacher zu\nakzeptieren ist. Macht zeigt ihr Gesicht nicht offen. Macht verf\u00fchrt durch\nGedanken. Deshalb ist besser, nicht dar\u00fcber nachzudenken, sondern einfach zu\nf\u00fchlen, was der Drang, das Leben zu kontrollieren, mit Euch anstellt. Seht Euch\nselbst in Eurem t\u00e4glichen Leben, in der Gegenwart, in Eurem jetzigen Leben. Wie\noft k\u00e4mpft Ihr noch mit Euch selbst; verurteilt Ihr das, was in Euch aufsteigt,\nwas auf nat\u00fcrliche Weise hochkommt und flie\u00dfen m\u00f6chte? Im Akt des Urteilens\nsitzt eine kritisierende Energie, eine K\u00e4lte: &#8222;Das darf nicht sein, das\nist falsch, das muss weg\u201d. F\u00fchlt diese Energie \u2013 hilft sie Euch wirklich?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte Euch jetzt\neinladen, mir zu einer anderen Art, Euch selbst zu sehen, zu folgen. Zu einem\nRaum, in dem Ver\u00e4nderung stattfinden kann, jedoch ohne zu k\u00e4mpfen, ohne Euch\nselbst unbarmherzig anzupacken. Lasst es mich mit einem Beispiel erkl\u00e4ren.\nStellt Euch vor, in Eurem Leben geschieht etwas, das Zorn oder \u00c4rger, oder wie\nauch immer Ihr es nennen wollt, in Euch hervorruft. Ihr k\u00f6nnt nun auf\nverschiedene Weise darauf reagieren. Wenn Ihr gew\u00f6hnlich nicht \u00fcber Eure\nEmotionen reflektiert und einfach nur reagiert, dann ist da nichts als Zorn \u2013\nIhr seid w\u00fctend, und Punkt. Ihr werdet davon verschlungen und identifiziert\nEuch selbst mit dem Zorn. Oft kommt es dann vor, dass Ihr die Ursache f\u00fcr die\nWut au\u00dferhalb von Euch sucht \u2013 Ihr projiziert die Schuld auf jemand anderen.\nJemand anderes hat etwas falsch gemacht und es ist seine\/ihre Schuld, dass Ihr\njetzt w\u00fctend seid. Dies ist die erste Reaktion \u2013 Ihr identifiziert Euch mit\nEurem Zorn und seid w\u00fctend.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere\nM\u00f6glichkeit m\u00f6chte ich die zweite Art zu reagieren nennen. Ihr seid w\u00fctend und\nsofort ist da eine Stimme in Eurem Kopf, die sagt: \u201cDas darf nicht sein. Das\nist falsch. Es ist nicht gut, dass ich w\u00fctend bin, ich muss es unterdr\u00fccken.\u201d\nVielleicht ist Euch das Unterdr\u00fccken Eures Zorns von Eurer religi\u00f6sen Erziehung\noder von Eurer gesellschaftlichen Umgebung beigebracht worden. Zum Beispiel,\ndass besser, netter, moralisch richtiger ist,\nanderen Eure Wut nicht zu zeigen. Ganz sicher trifft das auf Frauen zu,\nf\u00fcr die angeblich unpassend ist, Zorn offen zum Ausdruck zu bringen \u2013 es sei nicht\nfeminin.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt alle\nm\u00f6glichen Regeln, die Euch eingetrichtert worden sind und die dazu f\u00fchren, dass\nIhr Zorn in Euch sofort verurteilt. Was geschieht als n\u00e4chstes? Der Zorn ist da\nund sofort steigt in Euch ein ihn betreffendes Urteil auf: \u201cDas ist nicht\nerlaubt, das ist falsch\u201d. Der Zorn wird dann zu Eurer Schattenseite, er darf\nwortw\u00f6rtlich nicht ans Licht kommen \u2013 er soll nicht entdeckt werden. Was\ngeschieht jetzt mit dem Zorn, wenn er auf diese Weise unterdr\u00fcckt wird? Er geht\nnicht weg, er geht hinter Euch, um Euch auf andere Weise zu beeinflussen. Zum\nBeispiel kann er dazu f\u00fchren, dass Ihr Euch \u00e4ngstlich und angespannt f\u00fchlt. Ihr\nk\u00f6nnt die Kraft, die im Zorn liegt, nicht f\u00fcr Euch verwenden, da Ihr Euch nicht\nerlaubt, sie zu benutzen. Ihr zeigt Euch von Eurer s\u00fc\u00dfen, netten, hilfsbereiten\nSeite, aber nicht von der leidenschaftlichen, zornigen \u2013 Eurer rebellischen\nSeite. So wird der Zorn eingesperrt, und Ihr glaubt, dass Ihr anders als die\nanderen w\u00e4rt, nur weil Ihr solche Emotionen habt und Ihr fangt vielleicht sogar\nan, Euch von den anderen abzusondern. Jedenfalls erzeugt all das einen bitteren\nKonflikt in Euch. Anscheinend zwischen zwei Formen Eures Selbst, einem lichten\nund einem dunklen Selbst. So seid Ihr von diesem schmerzhaften Spiel\neingefangen und verletzt Euch\ninnerlich, weil Ihr Euch nicht wirklich\nausleben k\u00f6nnt. Durch Euer Urteilen, schr\u00e4nkt Ihr Euch selbst ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Werdet Ihr mit diesem\nVerhalten wirklich zu einem besseren Menschen? F\u00fchrt Euch das Unterdr\u00fccken\nEurer Emotionen wirklich zum Ideal eines friedvollen, liebevollen menschlichen\nWesen? Wenn ich Euch das alles beschreibe, k\u00f6nnt Ihr ganz klar sehen, dass\ndiese Art der Reaktion nicht funktioniert \u2013 sie f\u00fchrt nicht zu wahrem Frieden,\nzu wahrem inneren Gleichgewicht. Obwohl Ihr Euch all das antut. Sehr oft bringt\nIhr Eure Emotionen zum Schweigen, weil sie gem\u00e4\u00df Euren Moralvorstellungen nicht\ngut sind und Ihr diese Moralvorstellungen nicht hinterfragt \u2013 woher sie kommen\nund von wem oder was sie Euch eingegeben worden sind. Deshalb m\u00f6chte ich Euch\nFolgendes empfehlen: <em>Denkt nicht dar\u00fcber nach, sondern f\u00fchlt in Euch hinein<\/em>.\nF\u00fchlt die Energie, welche dem Urteilen innewohnt und mit der Ihr auf Euch\nselbst feuert &#8211; mit all Euren Idealbildern von dem, was Ihr \u201ctun solltet\u201d. Die\nscheinen manchmal sogar aus sehr hohen Motiven zu kommen. <em>Lasst sie sein<\/em>.\nIhr werdet keine Erleuchteten durch das Z\u00fcgeln und systematische Unterdr\u00fccken\nEurer Emotionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt einen dritten\nWeg \u2013 eine dritte M\u00f6glichkeit, Eure zutiefst menschlichen Emotionen zu\ndurchleben. Die erste Art war, sich v\u00f6llig mit Eurem Zorn zu identifizieren,\nwie im vorangegangenen Beispiel. Der zweite Weg: ihn zu verdr\u00e4ngen, ihn zu\nunterdr\u00fccken und zu verurteilen. Der dritte Weg ist, ihn zu erlauben \u2013 ihn\nzuzulassen und zu transzendieren. Auf diese Art agiert Bewusstheit. Die Bewusstheit,\nvon der ich spreche, urteilt nicht \u2013 sie<em> ist ein Daseinszustand <\/em>. Sie\nist eine Art des Beobachtens, die zugleich sch\u00f6pferisch ist. Nun, viele\nspirituelle Traditionen haben schon gesagt: Seid Euch Eurer selbst bewusst, das\nist ausreichend. Aber dann habt Ihr Euch nur gewundert: Wie kann das m\u00f6glich\nsein? Wie kann reine Aufmerksamkeit auf mich selbst eine Ver\u00e4nderung im Fluss\nmeiner Emotionen herbeirufen? Ihr m\u00fcsst verstehen, dass Bewusstheit etwas sehr\nKraftvolles ist. Sie ist sehr viel mehr als nur das passive Registrieren von\nEmotionen \u2013 Bewusstheit ist eine starke sch\u00f6pferische Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt stellt Euch\nnoch einmal vor, wie etwas im Au\u00dfen eine kraftvolle Emotion in Euch hervorruft\n\u2013 zum Beispiel Zorn. Wenn Ihr bewusst damit umgeht, dann beobachtet Ihr ihn nur\nin Euch. Ihr tut nichts dagegen, w\u00e4hrend Ihr damit fortfahrt, ihn weiter zu\nbeobachten und zuzuschauen. Ihr identifiziert Euch nicht mit dem Zorn, Ihr\nverliert Euch nicht mehr darin, Ihr erlaubt dem Zorn, einfach zu sein, was er\nist. Das ist ein Zustand des Loslassens &#8211; ein Loslassen, das gro\u00dfer St\u00e4rke\nbedarf. Denn alles, was Ihr gelernt habt, verleitet Euch dazu, in Eure Stimmung\nhineingezogen zu werden, in die Emotionen von Zorn oder Angst. Und um es noch\nkomplizierter zu machen, werdet Ihr auch noch in das Verurteilen des \u00c4rgers\noder der Angst hineingezogen. So werdet Ihr auf zweierlei Weise hineingezogen\nund von der Bewusstheit weggezogen. Letztere ist aber der Ausweg, von dem ich\neingangs gesprochen habe: der Ausweg, der der Weg zu innerem Frieden ist. Euer\ngew\u00f6hnlicher Umgang mit Emotionen bringt Euch weg von Eurem Zentrum, weg von\nEurer Bewusstheit und doch ist sie der einzige Weg, aus den Emotionen\nherauszukommen. Nur durch das stille Beobachten des gesamten Ausma\u00dfes Eurer\nEmotion werdet Ihr nicht unbewusst, bleibt Ihr vollkommen pr\u00e4sent. Nur so lasst\nIhr Euch nicht hineinziehen \u2013 weder von der Emotion, noch vom Urteilen \u00fcber die\nEmotion. Ihr betrachtet sie in voller Bewusstheit und mit einem Gef\u00fchl der\nSanftheit: \u201cSo sieht es also in mir aus\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich merke, wie\nder Zorn in mir hochkommt. Ich f\u00fchle, wie er durch meinen K\u00f6rper tost\u201d, \u201cMein\nMagen reagiert, oder mein Herz. Meine Gedanken rasen, um die Emotion zu\nrechtfertigen.\u201d, \u201cMeine Gedanken sagen, dass ich recht habe und nicht die\nandere Person.\u201d \u2013 all das seht Ihr ablaufen, w\u00e4hrend Ihr Euch selbst\nbeobachtet. Aber Ihr geht nicht hinein. Ihr ertrinkt nicht darin. Ihr geht\nnicht darin unter. Das ist Bewusstheit \u2013 das ist Klarheit des Geistes. Auf\ndiese Weise bringt Ihr die D\u00e4monen in Eurem Leben zur Ruhe: die Angst, den\nZorn, das Misstrauen. Ihr gebt ihnen Kraft, wenn Ihr Euch mit ihnen\nidentifiziert oder wenn Ihr sie mit Urteilen bek\u00e4mpft \u2013 auf die eine oder\nandere Weise n\u00e4hrt Ihr sie. Der einzige Weg, sie zu transzendieren, ist, sich\n\u00fcber sie zu erheben, gewisserma\u00dfen mit Eurer Bewusstheit \u2013 nicht, um sie zu\nbek\u00e4mpfen, sondern einfach, um sie sein zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was passiert dann mit\nEuch? Bewusstheit ist nicht etwas Statisches. Dinge bleiben nicht die selben,\ndie sie waren. Ihr werdet feststellen, dass &#8211; wenn Ihr die Energie der\nEmotionen oder des sie Verurteilens\nnicht aufrecht erhaltet &#8211; , dass sie sich dann allm\u00e4hlich aufl\u00f6sen.\nAnders gesagt, Ihr werdet ausgeglichener. Euer Grundgef\u00fchl wird mehr von Frieden\nund Freude bestimmt sein. Weil es in Eurem Herzen und in Eurer Seele keinen\nKampf mehr gibt, sprudelt die Freude hervor. Ihr betrachtet das Leben mit\nsanfteren Augen. Ihr erkennt die Regungen der Emotionen in Eurem K\u00f6rper und Ihr\nbeobachtet sie. Ihr beobachtet auch die Gedanken, die anfangen durch Euren Kopf\nzu rasen, mit einem Blick, der sanft und mild ist. Seid Euch bewusst, dass die\nF\u00e4higkeit des Beobachtens und dabei nicht verschluckt zu werden, etwas sehr\nM\u00e4chtiges und Starkes ist. Das ist genau das, worum es geht: Das ist der\nAusweg!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte Euch\njetzt, in diesem Moment, bitten, die Kraft Eurer Bewusstheit wahrzunehmen \u2013 des\npuren Seins \u2013 und dadurch die Befreiung zu f\u00fchlen, die entsteht, weil Ihr Euch\neingesteht, <em>dass da nichts ist, was Ihr in Euch \u00e4ndern m\u00fcsstet<\/em>. F\u00fchlt\ndie Ruhe und Klarheit dieser Bewusstheit: <em>Genau das seid Ihr also<\/em>. Legt\ndie falschen Verurteilungen ab. Lasst Eure Emotionen flie\u00dfen und unterdr\u00fcckt\nsie nicht \u2013 sie sind ein Teil von Euch und manche von ihnen haben eine\nBotschaft. Fragt Euch, ob es eine Emotion in Euch gibt, die Ihr f\u00fcrchtet. Eine,\ndie Euch st\u00f6rt; eine, die Ihr bek\u00e4mpft? Vielleicht eine, die f\u00fcr Euch zu einem\nTabu geworden ist? Erlaubt ihr, in der Form eines Kindes oder eines Tieres\naufzutreten \u2013 sich zu pr\u00e4sentieren, sich zu zeigen. Dieses Kind muss alles\n\u00e4u\u00dfern d\u00fcrfen, was es will und sogar ungezogen sein. Was auch immer geschieht,\nIhr m\u00fcsst ihm erlauben, alles zu tun, was es will und Euch zu erz\u00e4hlen, was es\nf\u00fchlt. Ihr seid das Bewusstsein, das hinschaut und sagt: \u201cJa, ich m\u00f6chte Dich\nsehen. Ich m\u00f6chte Deine Geschichte h\u00f6ren, erz\u00e4hl sie mir.\u201d \u201cErz\u00e4hl mir Deine\nGeschichte, weil es Deine Wahrheit ist. Es ist vielleicht nicht <em>die<\/em>\nWahrheit, aber ich m\u00f6chte Deine Geschichte h\u00f6ren.\u201d Durchlebt Eure Emotionen auf\ndiese Weise und verachtet sie nicht. Lasst sie kommen und zu Euch sprechen.\nBehandelt sie mit der Milde einer weisen alten Person und schaut, was das Kind\noder das Tier Euch zeigen will. In einer negativen Emotion ist oftmals pure\nLebenskraft versteckt, die hervorkommen m\u00f6chte. Eine Lebenskraft, die von all\nden Vorurteilen und Bewertungen fast zu Tode gew\u00fcrgt wurde. Lasst das Kind oder\nTier zu Euch kommen. Vielleicht ver\u00e4ndert es jetzt seine Gestalt \u2013 empfangt es\nmit liebender Offenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Bewusstheit ver\u00e4ndert\n\u2013 sie ist das wichtigste Werkzeug f\u00fcr Ver\u00e4nderung, obwohl sie gleichzeitig\n\u00fcberhaupt nicht beabsichtigt, etwas zu \u00e4ndern. Bewusstheit sagt: \u201cJa \u2013 ja zu\nallem, was ist!\u201d Sie ist aufgeschlossen und nimmt alles an, was da ist. Und das\n\u00e4ndert alles, weil es Euch befreit. Ihr seid jetzt frei \u2013 nicht l\u00e4nger Euren\nEmotionen oder deren Beurteilung ausgeliefert. Dadurch, dass Ihr sie einfach\nsein lasst, verlieren sie die Kontrolle \u00fcber Euch. Nat\u00fcrlich kommt es\ngelegentlich noch vor, dass Ihr von Euren Emotionen und Euren Vorurteilen\n\u00fcberw\u00e4ltigt werdet \u2013 das ist menschlich. Versucht, daran nicht h\u00e4ngen zu bleiben und bestraft\nEuch nicht daf\u00fcr: \u201cMeine G\u00fcte, ich habe immer noch nicht das reine Bewusstsein\nerlangt \u2013 ich muss etwas falsch machen.\u201d Wenn Ihr das tut, bringt Ihr den Ball\ndes Verurteilens wieder ins Rollen. Doch Ihr k\u00f6nnt jederzeit wieder zum Ausweg\nzur\u00fcckkehren, zur\u00fcck zum Frieden, indem Ihr nicht mit Euch k\u00e4mpft. Beobachtet\neinfach nur, was da ist und zweifelt nicht: Nicht hineingezogen zu werden, ist\neine gro\u00dfe St\u00e4rke. Es ist die Kraft wahrer Spiritualit\u00e4t. Wahre Spiritualit\u00e4t\nist nicht sittliches Verhalten \u2013 sondern eine Lebensweise, eine Art des\nDaseins.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a9 Pamela Kribbe 2012<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbersetzung\n(aus dem Englischen): Johann Christoph B\u00e4tz<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.jeshua.net\/de\">www.jeshua.net\/de<\/a><\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeshua, gechannelt von Pamela Kribbe Liebe Freunde, Ich bin Jeshua. Ich bin bei Euch. \u00dcber die Begrenzungen von Raum und Zeit hinweg stehe ich direkt neben Euch. F\u00fchlt mich in Euren Herzen. Ich bin zutiefst mit dem Menschsein vertraut \u2013 mit den H\u00f6hen und Tiefen. 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