{"id":391,"date":"2020-01-31T10:53:17","date_gmt":"2020-01-31T10:53:17","guid":{"rendered":"http:\/\/jeshua.net\/de\/wp\/?p=391"},"modified":"2020-01-31T10:53:17","modified_gmt":"2020-01-31T10:53:17","slug":"plaedoyer-fuer-das-menschsein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jeshua.net\/de\/channelings\/plaedoyer-fuer-das-menschsein\/","title":{"rendered":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr das Menschsein"},"content":{"rendered":"\n<p><em><strong>Maria Magdalena, gechannelt durch Pamela Kribbe<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe M\u00e4nner und Frauen,<br><br>willkommen in dieser Runde. Ich bin Maria Magdalena. Ich war einst auf der Erde als eine Frau, die lebte und liebte und manchmal auch verzweifelte und mit sehr menschlichen Emotionen k\u00e4mpfte, die ihr alle so gut kennt.<br><br>Ich bin heute hier, um f\u00fcr das Menschsein zu pl\u00e4dieren. Viele von euch sind des Menschseins m\u00fcde. Es gibt in euren Herzen viele K\u00e4mpfe &#8211; Schmerzen und \u00c4ngste aus der Vergangenheit. So manches Mal auch M\u00fcdigkeit und Widerwillen dagegen, sich wirklich dem zu \u00f6ffnen, was euch das Menschsein auf der Erde geben kann. Und all das ist ganz verst\u00e4ndlich, denn wenn ihr auf die Erde kommt, begegnet ihr Widerst\u00e4nden, die aus den Erinnerungen an vorige Leben und auch aus dem Heimweh nach Zuhause hervorgehen, Heimweh nach eurem vertrauten Zuhause in den Sph\u00e4ren von Harmonie und Licht. Ihr alle tragt diese Erinnerung in euch mit. Und wenn ihr euch als herabsteigende Seele der Erde gegen\u00fcberseht, kann es euch manchmal schwer zumute sein.<br><br>Nehmt nun einmal Kontakt mit dem Anteil von euch auf, der sich schwer damit tut, hier auf der Erde zu sein. Habt keine Angst. Euer Bewusstsein ist irdisch. Euer Bewusstsein ist endlos, kosmisch, es f\u00fchlt sich im ganzen Universum zu Hause. Es ist hier zu Besuch und wohnt vor\u00fcbergehend in einem irdischen K\u00f6rper. Wendet euch nun dem Teil in euch zu, dem es Angst macht, hier zu sein und am Leben wirklich teilzunehmen und f\u00fcr alles offen zu sein, was hier auf der Erde erlebt werden kann. Lasst den Schmerz einfach da sein und geschehen, den Zweifel, die Einsamkeit, die Langeweile oder die Verzweiflung. Ich bitte euch, die Verletzung anzunehmen, denn eine Wunde kann nur heilen, wenn ihr liebevolle Aufmerksamkeit zustr\u00f6mt. Es gibt eine Falle auf dem spirituellen Weg, den viele von euch gehen oder gehen m\u00f6chten. Ihr streckt euch nach oben zum Licht aus, aber ehe ihr es euch verseht, rei\u00dft ihr euch vom Irdischen los und wollt fort von dort &#8211; w\u00e4hrend hier und jetzt eure innigste Einladung und Aufforderung darin besteht, die Dunkelheit in euch selbst anzuschauen und Licht zu ihr zu senden. Das ist etwas, das einen Widerstand in euch verursachen kann. Gleichzeitig ist es das, was euch die gr\u00f6\u00dfte Erf\u00fcllung geben kann: hineinzusinken in eure eigene Dunkelheit, eure eigene Einsamkeit, euer eigenes Gef\u00fchl des Getrennt-Seins. Wenn ihr das tut, entdeckt ihr, wer ihr wirklich seid, ein Lichttr\u00e4ger, jemand, der im Dunklen das Licht entz\u00fcndet. Stellt euch nun vor, dass in der Mitte dieses Kreises der alte Schmerz versammelt ist, der in euren Seelen lebt. Der Schmerz kann verschiedene Erscheinungsformen haben, er kann sich als Unruhe, Hastigkeit, Schwermut, Unsicherheit oder ein Gef\u00fchl der Kontaktarmut manifestieren. Ich bitte nun jeden von euch, sich imagin\u00e4r in einem Kreis aufzustellen, jeder mit einer Licht-Fackel in der Hand. Einer Fackel, die du zur Mitte hin ausstreckst, so dass dieser Schmerz angesehen werden kann und nicht im Dunklen bleiben muss. Lasse dein Licht strahlen. Du\u00a0<em>bist<\/em>\u00a0nicht der Schmerz. Du bist derjenige, der diesen Schmerz lindern, umwandeln kann. Und das ist deine wahre Aufgabe und Mission hier auf der Erde. Wenn du so in deiner eigenen Dunkelheit dein Licht entz\u00fcndest, strahlt dieses Licht hinaus zu anderen und ermutigt sie, dasselbe zu tun. Dann bist du ein Lichtarbeiter, es beginnt bei dir selbst. Darin liegt die intensive Einladung, dich deinen verletzlichsten Anteilen zuzuwenden. Denn wenn du nach den tiefsten Wunden in den Menschen schaust, h\u00e4ngen sie bei fast jedem damit zusammen, im Mann-Sein oder Frau-Sein anerkannt und geliebt zu werden oder die Liebe und das Verst\u00e4ndnis schlicht vorenthalten zu bekommen. Die urspr\u00fcngliche Bestimmung der Sexualit\u00e4t und Intimit\u00e4t ist Freude, und diese Begegnung ist zutiefst kostbar, du kannst sie sogar heilig nennen. Da wo das M\u00e4nnliche und das Weibliche in Offenheit und Respekt zusammenkommen, findet eine Verschmelzung von Energien statt, die buchst\u00e4blich sch\u00f6pferisch ist. Es kann ein Kind daraus hervorgehen und geboren werden, ein erstaunliches und wundersch\u00f6nes und neues Menschenkind. Aber diese Zusammenkunft ist auch in einem tieferen Sinne sch\u00f6pferisch. Auf Seelenebene kannst du auf diese Weise von der Seele eines Anderen befruchtet, angesprochen und ber\u00fchrt werden, in einer Weise, die dich intensiv bereichert, und durch die du Teil des Einen bist, ohne deine eigene Einheit, dein Sein als Individuum zu verlieren. Das ist die wahre Bedeutung der Begegnung zwischen Mann und Frau. Nimm die Sch\u00f6nheit hierin wahr und f\u00fchle, wie tief du danach verlangst, nach dem Sexuellen in diesem heiligen Sinne. Ihr alle seid als Seelen auf der Suche nach dem Einen, danach, in Euch selbst heimzukehren, heimzukehren ins G\u00f6ttliche. Ihr habt daf\u00fcr Namen, die aber einfach nie ausreichen; Gott, das Eine, Alles das Ist, das Universum, der Kosmos. Es geht dabei darum, dass du tief in dir selbst ein Verlangen sp\u00fcrst, zur\u00fcckzugelangen in die bedingungslose Liebe, in die Sicherheit, darein, absolut\u00a0<em>sein<\/em>\u00a0zu d\u00fcrfen und dich frei ausdr\u00fccken zu d\u00fcrfen. Dieses tiefe Heimweh lebt in Jedem, und das Wunderbare in der Begegnung zwischen Mann und Frau oder zwischen zwei Liebespartnern &#8211; das k\u00f6nnen auch zwei M\u00e4nner oder zwei Frauen sein &#8211; das wundersch\u00f6ne in der sexuellen Begegnung ist, dass du darin einen Schimmer von der Einheit sp\u00fcren kannst. \u00dcber das Menschsein, und damit einfach \u00fcber die Polarit\u00e4t, Dualit\u00e4t von Mann und Frau kannst du einen Schimmer von Zuhause, vom Paradies empfangen und dadurch bereichert werden.<br><br>Sexualit\u00e4t ist daf\u00fcr bestimmt, eine Quelle des Lichtes zu sein, ein innig liebevoller Tanz. Doch der Mensch ist gerade im Bereich der Sexualit\u00e4t tief verletzt worden. Es sind Abstand und Feindseligkeit zwischen beiden Geschlechtern entstanden. Sogar innerlich f\u00fchlen die Menschen sich mit den Energien des jeweils anderen Geschlechtes nicht mehr zu Hause. Frauen haben Schwierigkeiten damit, ihre m\u00e4nnliche Energie, ihr Selbstbewusstsein, ihre Kraft aufzunehmen. M\u00e4nner haben Schwierigkeiten damit, sich ihren Gef\u00fchlen, ihren Emotionen, dem Genuss und dem Verschmelzen hinzugeben. Wie ist es dazu gekommen? Es w\u00fcrde eine lange Erz\u00e4hlung werden, alle Aspekte der Evolution der m\u00e4nnlichen und der weiblichen Energie zu beleuchten. Das Wesentliche ist, dass Gott, die Quelle, Alles das Ist, Euch Freiheit mitgegeben hat, die Freiheit zu forschen und zu experimentieren und dabei auch \u00fcbers Ziel hinauszuschie\u00dfen und ins Schlingern zu kommen, wenn dieEnergien aus der Balance geraten. Doch war dies wichtig, um wirklich begreifen zu k\u00f6nnen, wer ihr seid und welche Verantwortung euch gegeben wurde. Du bist kein Kind an der Hand Gottes, du bist selbst ein Gott im Werden, der lernen muss, Verantwortung zu tragen und mit allen Elementen im Leben im Gleichgewicht zu sein. Du bist ein Gott in der Knospe. F\u00fchle einmal, wie kraftvoll und autonom du in Wahrheit bist. Du bist Eins und unteilbar, wenngleich du untrennbar verbunden bist mit der Quelle allen Seins, bist du ebenso auch vollkommen anders, vollkommen du selbst, vollkommen einzigartig. Lasse das einmal vollst\u00e4ndig auf dich wirken. Du bist du und niemand Anderes. Und das ist ein Wunder, ein Mysterium. Das ist es, was es bedeutet, eine Seele zu sein, unteilbar und einmalig. Das bedeutet es, ein Gott zu sein, ein Sch\u00f6pfer, frei, autonomm, unabh\u00e4ngig.<br><br>Kannst du das in seinem vollen Umfang tragen? Das ist die Frage. Ein Teil von dir\u00a0<em>will<\/em>\u00a0das nicht tragen. Das ist dein Schatten. Dieser Teil von dir f\u00fchlt sich ohnm\u00e4chtig, \u00e4ngstlich, von der Quelle getrennt. Er will dorthin zur\u00fcck, wie ein Kind, das nach seiner Mutter ruft. Und sehr h\u00e4ufig werden Beziehungen, sexuelle Beziehungen, als Versuch benutzt, wieder nach Hause zu kommen, auch wenn das nicht geht. Dein Zuhause liegt in dir. Dein eigenes Individuum zu sein, deine Autonomie vollst\u00e4ndig auf dich zu nehmen, ist der erste Schritt in eine erwachsene Beziehung. Zu Hause in dir selbst zu sein, in deinem eigenen Kern zu ruhen, ist die Voraussetzung f\u00fcr eine tiefe und freudvolle Beziehung zueinander. Dies steht im Widerspruch zu dem kindlichen Verlangen danach, ineinander aufzugehen, zu verschmelzen, als wenn der andere ein allwissender Elternteil ist, an den du dich wie ein Kind anlehnen k\u00f6nntest. Gerade in der Verliebtheit kann das innere Kind die eigenen Lasten loslassen und beim Anderen deponieren wollen. Es entsteht dann eine emotionale Abh\u00e4ngigkeit und ziemlich bald ersticken die Partner einander. Der erste Schritt in eine heilige, heilsame Beziehung ist, voll und ganz in sich selbst nach hause zu kommen. Deine Arme um das Kind in dir zu legen, das sich verirrt und verloren f\u00fchlt, dein eigenes Erwachsensein auf dich zu nehmen. Der andere kann deine Wunden nicht heilen. Du bist dein eigener Heiler, dein eigenes Licht.<br><br>Wenn du so in dich selbst eintauchen kannst, dich selbst sp\u00fcren und anerkennen kannst, bist du bereit f\u00fcr den Schritt zu jemand Anderem hin, dann kannst du dich einem Anderen in Offenheit und in Erstaunen hingeben. Das ist der zweite Schritt im Aufbauen einer freudvollen, reichhaltigen Beziehung. Gib dich dem Anderen mit Erstaunen hin. Staunen bedeutet keine Erwartungen haben, nichts wollen, nichts ben\u00f6tigen, sondern voller Interesse und Aufmerksamkeut schauen. Die sch\u00f6nste Form der Verliebtheit ist Erstaunen, dich angezogen f\u00fchlen, den Anderen auf h\u00f6chst offene Weise erforschen und kennen lernen zu wollen, ohne ihn deinem Weltbild, deinem Konzept anpassen zu wollen, ohne den Anderen nach deinen Erwartungen deinen Bed\u00fcrfnissen formen zu wollen, sondern einfach mit dem Anderen zu spielen. Nur dann kann ein Anderer sich hingeben, weil dann weder Druck noch Verpflichtung darin liegt. Du bist frei, der Andere ist frei, und aus dieser Freiwilligkeit heraus kommt ihr zusammen. Dann ist es etwas H\u00f6heres, das euch beide verbindet, etwas das im Herzen ruht. Ihr versucht nicht, einander zu heilen, zu ver\u00e4ndern oder zu verbessern, nein, ihr\u00a0<em>feiert<\/em>\u00a0miteinander das Leben, und in diesem Beisammensein, in diesem Miteinander-Feiern\u00a0<em>werdet<\/em>\u00a0ihr geheilt. Nicht durch den Anderen, sondern durch euch selbst, und ihr verm\u00f6gt in euch selbst zu ruhen und von dort aus offen zu sein und den Reichtum und den \u00dcberfluss einer anderen Seele zu empfangen.<br><br>Ich bitte dich nun, das in Gedanken zu tun. Stelle dir vor, dass du ganz in dir selbst ruhst, dass du ohne Angst in dich hineinsinkst. Tue es einmal physisch, steige entlang deinem R\u00fcckgrat durch dein Herz und durch deinen Bauch hindurch in dein Becken hinab und nimm dort auch den K\u00f6rperbereich wahr, der mit der Sexualit\u00e4t in Verbindung steht. Nimm dies auf eine staunende, offene Art wahr, ohne zu urteilen, nimm die die Schamgef\u00fchle oder Makel wahr, die euch dort von der Gesellschaft, der Vergangenheit verliehen wurden. Nimm wahr, dass dieses Gebiet f\u00fcr dich nicht so offen und neutral ist wie zum Beispiel die Zehen an deinen F\u00fc\u00dfen. Hier liegt der Anker deines Menschseins, hier, im Bereich deines Becken und deines Bauches, ruhen deine Basis-Instinkte. Hier ruhst du in der Erde. Tauche hinein mit deinem Bewusstsein, sei einfach nur anwesend. F\u00fchle dich zu Hause bei dir selbst, wo du auch stehst, mit welchen menschlichen Emotionen du auch ringst. Es geht darum, dass\u00a0<em>du<\/em>\u00a0f\u00fcr dich selbst\u00a0<em>da bist<\/em>. Dein Licht, dein Kern kann alles meistern, kann alles ansehen. Es ist ein unsterbliches Licht, das bes\u00e4nftigt und versteht. F\u00fclle dann deine ganze Aura mit diesem Licht, f\u00fchle dich richtig geborgen in deinem eigenen g\u00f6ttlichen Licht. Nimm wahr, wie das Universum, Gott, die Quelle dich liebt. Darum haben sie dich erschaffen, so einzigartig wie du bist. Du wirst vollst\u00e4ndig angenommen, du wirst bewundert, du wirst geliebt, weil du bist, wer du bist, genau so wie du jetzt bist.<br><br>Schaue von diesem Bewusstseinszustand aus einmal zu jemandem hin, den du liebst. Es kann dein Lebenspartner sein, aber auch ein Freund oder eine Freundin, dein Kind oder dein Vater oder deine Mutter. W\u00e4hle einfach jemanden, der dir gerade in den Sinn kommt, mit dem du dich jetzt verbinden m\u00f6chtest. W\u00e4hrend du dich verbindest und den Anderen vor dir siehst, bleibe ganz in dir selbst. Deine Grenzen bleiben bestehen, ruhe in dir selbst. Du f\u00fchlst dich dabei wohl und behaglich. Du atmest ruhig in deinen Bauch und hast \u00fcberhaupt nicht das Gef\u00fchl, dass du dem Anderen helfen oder ihn ver\u00e4ndern m\u00fcsstest, dass du \u00fcberhaupt etwas musst. Du bleibst ganz in dir selbst. Dann schaue ganz offen und mit Staunen zu der anderen Person. Schaue, was er oder sie ausstrahlt, wie er oder sie vor dir steht. Wenn du den Anderen so anschaust, gib dich in Verwunderung hin. Du musst nichts, und auch der Andere muss nichts. Du schaust einfach nur, wie der Andere aussieht, wie er oder sie sich bewegt, was dir auff\u00e4llt an seiner Energie. Dann gehe etwas n\u00e4her zu ihm oder ihr hin, w\u00e4hrend dein Energiefeld rund um dich herum erhalten bleibt. Von deinem Herzen nimmst du zutiefst wahr, was du f\u00fcr diese Person f\u00fchlst. Lasse spontan heraufsprudeln, was du f\u00fchlst. Betrachte auch dies mit Erstaunen, ohne Urteil. Siehe dann, was euch verbindet, worin ihr miteinander die leichteste und freudvollste Verbindung habt. Schaue also auch nicht danach, was vielleicht ung\u00fcnstig verl\u00e4uft oder wo es\u00a0<strong>Streitpunkte oder Zusammenst\u00f6\u00dfe gibt, sondern schaue nach der hellsten, h\u00f6chsten, erfreulichsten Euch verbindenden Linie, \u00fcber die m\u00fchelos die Energien zwischen euch str\u00f6men<\/strong>. Genie\u00dfe es. Du musst absolut nichts tun, als dich daran zu erfreuen. Empfange das Licht von dieser Linie einmal. Nimm wahr, wie \u00fcber diese Linie Licht in dein Herz str\u00f6mt und siehe einmal, was das mit dir macht. Es bringt etwas Neues und Funkelndes in dein Leben, etwas womit du weiter kommst, was dich bereichert. Du empf\u00e4ngst es in eurem Beisammensein, w\u00e4hrend ihr auch einander frei lasst. Gerade in dem Staunen, im Einander Freilassen k\u00f6nnt ihr einander am intensivsten begegnen. Das ist der Zweck wahrer Intimit\u00e4t.<br><br>Schritt eins ist es, zu Hause in dir selbst zu sein, in dir selbst zu ruhen und darin auch zu\u00a0<em>verweilen<\/em>, auch wenn du Kontakt mit jemand Anderem hast. Schritt zwei ist es, in Erstaunen miteinander umzugehen, nicht zu ver\u00e4ndern oder bestimmen, sondern einfach zu schauen, zu f\u00fchlen und zu entdecken. Und Schritt drei ist das Genie\u00dfen voneinander, das Genie\u00dfen dessen, was in eurem Beisammensein m\u00fchelos str\u00f6mt. Genie\u00dfen und den Anderen loslassen. Beziehungen sind eine sehr kostbare Gegebenheit auf der Erde. Sie sind es, wo euch die meisten menschlichen Emotionen begegnen. Ich sagte zu Beginn: \u201eIch bin heute hier um f\u00fcr das Menschsein zu pl\u00e4dieren.\u201c Damit meine ich, dass in der Tradition oft versucht wurde, das G\u00f6ttliche in sich\u00a0 selbst zu verwirklichen, indem man sich von der Menschlichkeit distanzierte, sich \u00fcber sie erhob; in Wirklichkeit aber dadurch, vor seinen eigenen Emotionen zu fliehen &#8211; und manchmal auch vor der Wirklichkeit von Partnerschaften -, Einsiedler, Eremit zu werden, Abstand von solchen Verbindungen zu nehmen. Mein Weg zum G\u00f6ttlichen f\u00fchrt \u00fcber das Menschsein, dar\u00fcber, in Beziehungen zu sein, weil du genau dort zutiefst mit Gef\u00fchlen von Einsamkeit, Heimweh, Hoffnungslosigkeit aber auch Erstaunen, tiefer Freude, Verbundenheit und einer Intimit\u00e4t konfrontiert wirst, die so kostbar ist, dass wenn ihr einander eins von Mensch zu Mensch auf diese Weise begegnet seid, das bleibend in euer Seelen-Ged\u00e4chtnis eingegangen sein wird. Wenn ihr je eine tiefe Beziehung mit einer anderen Seele in menschlicher Form eingegangen seid, dann bleibt sie f\u00fcr alle Zeit bestehen. So tief erreicht es die Seele, \u00fcber das Menschsein, \u00fcber das Mann-und-Frau-Sein, \u00fcber die Sexualit\u00e4t mit einander verbunden zu sein. Es ist wahrhaftig ein Tor ins G\u00f6ttliche.<br><br>Und so kann das spirituelle, das g\u00f6ttliche Licht tats\u00e4chlich in Menschen wohnen, im menschlichen Zusammenleben. Nicht durch Isolation und dadurch, weit \u00fcber allem zu stehen, sondern einfach durch das Zusammenspiel mit dem Menschsein erh\u00e4lt das Spirituelle einen goldenen, lebendigen Glanz.<br><br>Ich m\u00f6chte euch f\u00fcr euer Beisammensein danken, f\u00fcr die Offenheit, mit der ihr euch von Herzen miteinander verbindet.\u00a0<em>Das ist es, worum es geht!<\/em>\u00a0In der wirklichen Spiritualit\u00e4t geht es nicht um Disziplin, bestimmte Fertigkeiten, bestimmte K\u00fcnste, die ihr beherrscht, es geht dabei letztlich um das eine: um ein offenes Herz, ein menschliches Herz, das sich der eigenen Dunkelheit und damit auch einander in Erstaunen, in Sanftheit zuwenden m\u00f6chte, und somit auch die Freude der Liebe, warmer menschlicher Liebe kosten m\u00f6chte.<br><br><strong>\u00a9 Pamela Kribbe<\/strong><br><br>\u00dcbersetzung:\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.lichtderwelten.de\/\" target=\"_blank\">Yvonne Mohr<\/a><br><br><a href=\"http:\/\/www.jeshua.net\/de\">www.jeshua.net\/de<\/a><\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Magdalena, gechannelt durch Pamela Kribbe Liebe M\u00e4nner und Frauen, willkommen in dieser Runde. Ich bin Maria Magdalena. Ich war einst auf der Erde als eine Frau, die lebte und liebte und manchmal auch verzweifelte und mit sehr menschlichen Emotionen k\u00e4mpfte, die ihr alle so gut kennt. Ich bin heute hier, um f\u00fcr das&#8230;<\/p>\n<p class=\"read-more\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"https:\/\/jeshua.net\/de\/channelings\/plaedoyer-fuer-das-menschsein\/\"> Read More<span class=\"screen-reader-text\">  Read More<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,9],"tags":[],"class_list":["post-391","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-channelings","category-maria-magdalena"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=391"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":392,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/391\/revisions\/392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/jeshua.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}