{"id":422,"date":"2020-01-31T11:08:09","date_gmt":"2020-01-31T11:08:09","guid":{"rendered":"http:\/\/jeshua.net\/de\/wp\/?p=422"},"modified":"2020-01-31T11:09:18","modified_gmt":"2020-01-31T11:09:18","slug":"den-uralten-kampf-zwischen-maennern-und-frauen-verstehen-und-heilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jeshua.net\/de\/artikel\/den-uralten-kampf-zwischen-maennern-und-frauen-verstehen-und-heilen\/","title":{"rendered":"Den uralten Kampf zwischen M\u00e4nnern und Frauen verstehen und heilen"},"content":{"rendered":"\n<p><em><strong>von Gerrit Gielen<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sch\u00f6pfung: eine Kooperation der m\u00e4nnlichen und weiblichen Energien<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Anfang ist Sch\u00f6pfung: Zeit und Raum wurden geschaffen aus dem Einen. Vielfalt ist die Folge: das Leben nimmt endlose Formen an; es gibt unendlich viele Erfahrungsfelder, Sph\u00e4ren, Dimensionen und Welten zu erkunden. Daraus erhebt sich die Frage: Warum passierte die Sch\u00f6pfung?<\/p>\n\n\n\n<p>Einheit schlie\u00dft alles mit ein und damit Du Dich als nur einen Teil dieser Einheit wahrnehmen kannst, ist Sch\u00f6pfung notwendig. Um ein Beispiel zu geben: wei\u00dfes Licht ist die Summe aller Farben. Um unterschiedliche Farben zu erfahren, k\u00f6nnen wir das wei\u00dfe Licht mit Hilfe eines Prismas auf splitten. Die Zerstreuung des wei\u00dfen Lichts in alle Regenbogenfarben ist das, was ich Sch\u00f6pfung nenne: Vielfalt aus der Einheit erschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur wenn wir die Sch\u00f6nheit und die Qualit\u00e4ten aller individuellen Farben erfahren haben, k\u00f6nnen wir wirklich verstehen, was wei\u00df ist. Sch\u00f6pfung &#8211; Vielfalt erschaffen &#8211; stammt aus dem Wunsch nach Selbsterfahrung. Wir verstehen das Ganze nur, wenn wir alle individuellen Teile wahrhaftig erfahren haben. Wir k\u00f6nnen das mit der Reise vergleichen, die wir durch unser Leben machen. Als ich ein Kind war, verstand ich wie es ist ein Kind zu sein, aber ich wu\u00dfte noch nicht, wie es ist ein verliebter Teenager, ein verheirateter Mann oder ein Vater zu sein. Ich brauche alle diese Erfahrungen, um wirklich zu verstehen, wer ich als menschliches Wesen bin und um wahrhaftig Frieden in mir selbst zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser gro\u00dfen Entdeckungsreise, die der Sinn der Sch\u00f6pfung ist, spielen zwei Kr\u00e4fte eine zentrale Rolle: die m\u00e4nnliche und die weibliche. Die m\u00e4nnliche Kraft ist eine nach au\u00dfen gehende, forschende Energie, abenteuerlustig und die all diese Dinge erfahren und verstehen will. Es ist diese Kraft, die der Entstehung von Raum und Zeit zugrunde liegt. Die weibliche Energie erschafft das Bewusstsein der inneren Einheit. \u00dcber die weibliche Seite ist die Menschheit mit der Einheit (dem Einen) verbunden und \u00fcber die m\u00e4nnliche Seite ist sie verbunden mit der Vielfalt (dem Vielen). Die weibliche Seite hat zu tun mit der inneren Welt, die m\u00e4nnliche Seite mit der \u00e4u\u00dferlichen, manifesten Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Die m\u00e4nnliche Energie stellt sicher, dass das, was einzigartig und individuell ist, in allem erfahren werden kann, w\u00e4hrend die weibliche Energie Integration und Verbindung sicher stellt. Ohne die weibliche Energie, die die einzigartigen Erfahrungen von Einzelnen in ein gr\u00f6\u00dferes Bild integriert, w\u00fcrden sie in der Nacht verloren gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dualit\u00e4t entsteht, wenn ein lebendes Wesen sich zu sehr mit der einen oder der anderen Seite identifiziert. Im gegenw\u00e4rtigen Stand der Menschheit ist die m\u00e4nnliche Seite das prim\u00e4re Objekt der Identifizierung. Das Ergebnis ist eine Unterdr\u00fcckung der weiblichen Seite, was einen Verlust dieses Gef\u00fchls von innerer Verbundenheit verursacht. Das Ich-Gef\u00fchl ist zu stark: das Ego sieht sich einem Universum gegen\u00fcber gestellt, das nicht mehr l\u00e4nger als eine sch\u00fctzende Mutter erfahren wird. Es f\u00fchlt sich dann klein und bedroht und reagiert damit, dass es soviel Macht wie nur m\u00f6glich von diesem Universum ansammeln will.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Weibliche die dominante Energie ist, wird zu viel Aufmerksamkeit auf die innere Welt gerichtet, was eine Dualit\u00e4t mit der \u00e4u\u00dferen Welt schafft. Die innere Welt, die Welt des Spirituellen, wird gegen\u00fcber der \u00e4u\u00dferen Realit\u00e4t von Vielfalt und Menge der Formen als h\u00f6her und \u00fcberlegener angesehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Paradies: Balance zwischen dem Weiblichen und dem M\u00e4nnlichen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen das Wirken der Dualit\u00e4t in der Geschichte der Menschheit sehen. In der pr\u00e4historischen Vergangenheit gab es ein Gleichgewicht zwischen den m\u00e4nnlichen und weiblichen Energien. Zu dieser Zeit gab es keine L\u00e4nder, keine Grenzen. Es war die Zeit eines irdischen Paradieses, das Lemuria genannt wurde. In mir leben Impressionen einer Zeit, als ich, zusammen mit anderen Engelwesen, die Erde f\u00fcr die Ankunft der Menschen vorbereitete.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Es ist wie ein wundersch\u00f6ner Traum von einer lang lang vergangenen Zeit. Wir waren strahlende Engelwesen. In Zusammenarbeit mit Mutter Erde schufen wir die Natur. Zeit hatte f\u00fcr uns ein ziemlich anderes Tempo: wir sahen die Pflanzen, die wir erschufen, vor unserer Augen entstehen. Wir waren besch\u00e4ftigt damit, die Erde f\u00fcr die Ankunft der Menschheit vorzubereiten. Wir dachten, dass die Erde ein wundersch\u00f6ner Spielplatz sein w\u00fcrde, auf dem Wesen mit einem einfachen kindlichen Bewusstsein auf eine reizvolle Weise entdecken konnten, was Leben ist; ein Ort, an dem Menschen sich ihrer Liebe zueinander und zur Natur erfreuen k\u00f6nnten. Wie sehr wir irrten. Was ging so schrecklich schief?&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen, die die Erde zu dieser Zeit bev\u00f6lkerten, sp\u00fcrten die innere Verbundenheit des Lebens und wu\u00dften, dass Mutter Erde f\u00fcr jeden da war. Die Menschen lebten in Harmonie mit der Natur. Die Erde, wie die Luft, war f\u00fcr alle da, aber sie war nicht unser Besitztum. Zur gleichen Zeit war das Leben eine Entdeckungsreise, ein erfreuliches Abenteuer. Auf jedem Berg eine neue Aussicht, hinter jedem Horizont ein neues Land mit neuen Erfahrungen zu erforschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschheit war als eine sehr neugierige erforschende Rasse erschaffen worden. In diesen Tagen besa\u00dfen die Menschen ein \u00fcbersch\u00e4umendes, irgendwie kindliches Bewusstsein. Sie erfreuten sich am Leben mit einem spontanen Gl\u00fcck, das wir nur bei Kindern sehen. Ihr Bewusstsein war mehr extensiv als unseres: sie konnten mit Tieren, Pflanzen, Bergen und Fl\u00fcssen kommunizieren. Es war ganz nat\u00fcrlich f\u00fcr sie, Kontakt zu spirituellen F\u00fchrern zu haben und mit \u00e4therischen Kreaturen wie Elfen und Zwergen. Sie hatten ein anderes Zeitverst\u00e4ndnis und lebten von Tag zu Tag.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser sich entwickelnden Menschheit gab es einen nat\u00fcrlichen Rhythmus, in der die m\u00e4nnlichen und die weiblichen Energien zu unterschiedlichen Zeiten mehr oder weniger dominierten. Nach jeder Phase von Entdeckung und Erforschung kam eine Phase der Verinnerlichung. So wie ein Mensch beim Laufen abwechselnd das linke und das rechte Bein benutzt. Aber dann lief es aus dem Ruder.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Das Ende des Paradieses: die Schlange und das Auftauchen von Dualit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<p>In der Bibel ist diese Phase als die symbolische Geschichte von Eva beschrieben, die von der Schlange verf\u00fchrt wurde, den Apfel zu probieren, der der Menschheit das Wissen um Gut und B\u00f6se gab.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ging schief? Die Menschheit als Ganzes ist eine m\u00e4nnliche Rasse, eine Rasse fokussiert auf Entdeckung und Abenteuer. Aus diesem Grund existierte in der Menschheit selbst der Wunsch, sich mehr von der geistigen Welt zu befreien. Die menschliche Rasse wollte in ein Abenteuer ziehen und entdecken. Die Menschheit inkarnierte mehr und mehr tiefer auf der Erde und in die Materie. Die Verbindung mit ihren F\u00fchrern &#8211; den Engeln, die die Menschheit auf ihrem Weg begleitet &#8211; und die Beobachtung der geistigen Welt wurde weniger wichtig. Frauen, die durch ihre Natur mehr auf die innere Welt fokussiert sind, waren in der Herstellung dieser Verbindung begabter als M\u00e4nner und einige Frauen waren darin besser als andere Frauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese letzte Gruppe war f\u00fcr die Gemeinschaft sehr wichtig und daraus entstand eine Klasse der Priesterinnen. Als die Kluft zwischen diesen Priesterinnen und der geistigen Welt der Engel, die die Menschheit begleiten, gr\u00f6\u00dfer wurde, ergab sich eine \u00d6ffnung f\u00fcr einen Kontakt mit Quellen, die weniger lobenswerte Absichten hatten. Reptiloide Energien (die Schlange aus der Bibel) wollten die Menschheit durch Teilung schw\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Priesterinnen wurden mit folgenden Ideen verf\u00fchrt: die innere Welt ist wichtiger als die \u00e4u\u00dfere; Frauen, die mehr auf die innere Welt eingestimmt sind, sind besser als M\u00e4nner und daher berechtigt, M\u00e4nner zu f\u00fchren. Solche Gedanken trafen ihr Ego und sie begannen nach und nach diese dualistische Weltsicht zu umarmen. Frauen, und die innere Welt, wurden als \u00fcberlegen angesehen, das &#8222;H\u00f6here&#8220; repr\u00e4sentierend. M\u00e4nner und die \u00e4u\u00dfere Welt, wurden als unterlegen betrachtet, das &#8222;Niedrigere&#8220; repr\u00e4sentierend. Das war der Bi\u00df in den Apfel: Dualit\u00e4t, das sogenannte Wissen um Gut und B\u00f6se, wurde gr\u00fcndlich in den Gedanken der Menschheit verankert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Priesterinnen sahen sich selbst als immer wichtiger an und forderten sch\u00f6ne Tempel und H\u00e4user f\u00fcr sich selbst. Es entstanden Gemeinschaften, die an einem Ort blieben. Die Menschheit h\u00f6rte auf zu wandern und neue Dinge zu entdecken und die Frauen dominierten f\u00fcr eine lange Zeit. M\u00e4nner wurden zunehmend als niedrige Wesen betrachtet und sogar als Sklaven behandelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Die weibliche Dominierung und die Wunden in der m\u00e4nnlichen Energie<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Zeit der K\u00f6nigs-Priesterinnen begann. Sie proklamierten eine dualistische Weltsicht, die ihre Macht und Autorit\u00e4t rechtfertigte und die essentielle \u00dcberlegenheit von Frauen \u00fcber die M\u00e4nner. Sie beanspruchten, dass Wahrheit nur in der inneren Welt herrscht und dass nur Frauen Zugang zu dieser Wahrheit h\u00e4tten. Die \u00e4u\u00dfere Welt wurde als schlecht, gef\u00e4hrlich und als Versuchung dargestellt und dass Menschen zu ihrem eigenen Besten gegen diese schlechte Welt gesch\u00fctzt werden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Konzept hatte vier weitreichende Konsequenzen, die tiefe Wunden in der m\u00e4nnlichen Energie hervorrufen w\u00fcrden.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die erste Wunde: Der Verlust von Sch\u00f6nheit<br><\/strong><br>An einem Ort zu leben ben\u00f6tige intensive Landwirtschaft und harte Arbeit: M\u00e4nnerarbeit. Das nat\u00fcrliche Verlangen von M\u00e4nnern nach Abenteuern, was ohnehin schon scheel angesehen wurde, wurde dadurch noch mehr unterdr\u00fcckt. Diese Verlangen deckte sich nicht mit harter Arbeit wie Pfl\u00fcgen und Dreschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bild dessen, wie ein guter Mann zu sein hat, \u00e4nderte sich: er sollte ein verl\u00e4\u00dflicher harter Arbeiter sein, der nicht viel Zeit zum Nachdenken hat. Abenteuerlustige M\u00e4nner wurden als Herumtreiber und Vagabunden betrachtet, eine Gefahr f\u00fcr jede Gemeinschaft. Alle m\u00f6glichen Ausdr\u00fccke in unserer Zeit beziehen sich immer noch darauf: &#8222;Keiner stirbt von harter Arbeit!&#8220; &#8222;Man muss sich sein Auskommen im Schwei\u00dfe seines Angesichts verdienen!&#8220; &#8222;Der Teufel findet Arbeit f\u00fcr m\u00fc\u00dfige H\u00e4nde!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie auch immer, das Verlangen nach Abenteuern in M\u00e4nnern ist letztlich das Verlangen, die Sch\u00f6nheit und die Wunder des Universums zu erfahren. Durch die Unterdr\u00fcckung dieses Verlangens tauchte die erste Wunde in der m\u00e4nnlichen Energie auf: der Verlust der F\u00e4higkeit, Sch\u00f6nheit wertzusch\u00e4tzen. M\u00e4nner lernten, die Sch\u00f6nheit des Lebens zu genie\u00dfen, auf Abenteuer zu gehen und neue Wege des Lebens zu erkunden, der Wunsch zu erschaffen, zu entdecken, das alles seien &#8222;schlechte&#8220; Eigenschaften, die unterdr\u00fcckt werden sollten. Ein &#8222;guter&#8220; Mann ist ein sehr harter Arbeiter, der keine Fragen stellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sehen immer noch die Konsequenzen dieser Art des Denkens. Schaut die modernen St\u00e4dte an, die so ziemlich vollst\u00e4ndig von hart arbeitenden M\u00e4nnern entworfen und gebaut wurden und bemerkt ihren Mangel an Farbe und Sch\u00f6nheit. Wir sehen immer noch \u00fcberall um uns herum die au\u00dfer Kontrolle geratene m\u00e4nnliche Energie, die nicht zur Ruhe kommen kann und nicht zu wissen scheint, was sie will.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch diese Entwicklung wurden M\u00e4nner fast ausschlie\u00dflich verantwortlich f\u00fcr die Versorgung mit Nahrung, was sie innerhalb der Gemeinschaft wichtiger machte.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Die zweite Wunde: Der Verlust von Liebe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der dualistischen Weltsicht der Priesterinnenkaste wurde die \u00e4u\u00dfere Welt zunehmend als gef\u00e4hrlich betrachtet. Die Gemeinschaften blieben an einem Ort und brauchten Besch\u00fctzer. Das war ebenfalls Aufgabe der M\u00e4nner: die J\u00e4ger wurden zu Kriegern. Ein Krieger aber, ungleich einem guten J\u00e4ger, kann keine Gef\u00fchle haben. Ein Soldat, der ein anderes menschliches Wesen t\u00f6tet, sollte keine Gef\u00fchle gegen\u00fcber seinem Opfer haben. Er kann es nicht in sein Denken lassen, dass derjenige, den er da gerade get\u00f6tet hat, einst ein Baby war, das eine Mutter hatte, die ihn m\u00f6glicherweise sehr geliebt hat und ihm nur das Beste w\u00fcnschte. Der Krieger kann nicht denken: &#8222;Jetzt habe ich ihr Baby umgebracht. Was wird das mit ihr machen? Was wird sie f\u00fchlen, wenn sie h\u00f6rt, dass er tot ist? Wie viele Tr\u00e4nen wird sie vergie\u00dfen?&#8220; Ein Krieger, der Empathie f\u00fchlt, kann kein Krieger sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein guter Krieger unterdr\u00fcckt die Energie des Herzens und agiert aus einer sehr dualistischen Weltsicht: dass der andere, der Feind, schlecht ist. Der Gegner ist nicht wirklich ein menschliches Wesen und daher kann ich ihn umbringen. Diese Haltung stammte nat\u00fcrlich aus einer wachsenden Dualit\u00e4t in der Welt. Es gab mehr und mehr K\u00e4mpfe, mehr Kriege, mehr Grenzen in der Welt. Und so wurden Krieger &#8211; M\u00e4nner &#8211; zunehmend wichtig; M\u00e4nner, die ihre Verbindung zu ihrem Herzen verloren hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die zweite Wunde in der m\u00e4nnlichen Energie, die Wunde im Herzen: der Verlust der Liebe. Ein Mann, der seine Kr\u00e4fte der Empathie ausschaltet, f\u00fchlt sich einsam und verloren in einem gro\u00dfen, leeren und unfreundlichem Universum.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><br>Die dritte Wunde: Der Verlust von Weisheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb der etablierten Gemeinschaften wurden Ver\u00e4nderungen und Erneuerungen mit Mi\u00dftrauen betrachtet. Macht wurde konservativ; Macht geht Hand in Hand mit Angst vor Ver\u00e4nderung und einem Mangel an Flexibilit\u00e4t. Die nat\u00fcrliche liebes-basierte Spiritualit\u00e4t ver\u00e4nderte sich zunehmend in einen angst-basierten dualistischen Glauben mit allen m\u00f6glichen Arten von Regeln \u00fcber Gut und B\u00f6se. Wenn Spiritualit\u00e4t eine etablierte Religion ist, sind Offizielle notwendig, die die Regeln durchsetzen, wenn n\u00f6tig mit Gewalt, und das unterdr\u00fcckt Erneuerungen; das wurde ebenfalls zu einer Aufgabe der M\u00e4nner. Die Wahrheit wurde nicht mehr l\u00e4nger als eine lebendige und liebende Energie betrachtet, die sich dynamisch entfaltet und immer wieder neue Facetten zeigt. Die Wahrheit wurde in einem Regelwerk von Vorschriften niedergelegt, die von Menschen gemacht wurden. Zu dieser Zeit sehen wir das Aufkommen von autorit\u00e4ren Religionen, in der die Wahrheit ein f\u00fcr allemal festgelegt wurde und wenn Du nicht damit \u00fcberein stimmtest, warst Du b\u00f6se oder s\u00fcndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil die Aufrechterhaltung von Regeln einer Religion oft mit der Werbung f\u00fcr diese Religion zusammen f\u00e4llt, wurde letzteres ebenso zunehmend eine Aufgabe der M\u00e4nner. M\u00e4nner waren jetzt die Autorit\u00e4ten in Sachen Spiritualit\u00e4t. Das st\u00e4rkte die Tendenz, dass M\u00e4nner wichtiger und machtvoller seien. Trotzdem haben autorit\u00e4re Religionen wenig mit Weisheit und Wahrheit gemein. So wurde die dritte Wunde in der m\u00e4nnlichen Energie geboren: der Verlust der Weisheit. Die Menschheit leidet noch sehr unter der Idee, dass \u00c4nderung schlecht ist und dass die Wahrheit ein f\u00fcr allemal in einem Buch voller Regeln niedergelegt ist<\/p>\n\n\n\n<p><strong><br>Die vierte Wunde: Der Verlust einer sanften Sexualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der wachsenden Spannungen zwischen den Geschlechtern, geriet die Sexualit\u00e4t ebenfalls unter Druck; es gab immer weniger Raum f\u00fcr Liebe und Sanftheit. Als M\u00e4nner unter den dominierenden Priesterinnen als minderwertig angesehen wurden, wurde Sex mit M\u00e4nnern als ein notwendiges \u00dcbel betrachtet. Und so begannen Frauen ihre sexuelle Energie zu unterdr\u00fccken. F\u00fcr M\u00e4nner wurde Sex mehr und mehr zu einem Ausdruck unterdr\u00fcckter Wut. Wo es zuerst ein Ausdruck der Liebe zu Frauen war, wurde es nun ein Ausdruck von Gewalt. Lust und aufgestauter \u00c4rger begannen sich zu vermischen: die sexuellen Fantasien von M\u00e4nnern waren oft gewaltt\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p>So wurde die vierte Wunde geboren: eine Wunde im Bereich der Sexualit\u00e4t. Seit dieser Zeit hat Sexualit\u00e4t oft mehr mit unterdr\u00fcckten Emotionen zu tun, als mit Liebe zwischen M\u00e4nnern und Frauen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Das Entstehen der m\u00e4nnlichen Dominanz<\/h3>\n\n\n\n<p>Da die Priesterinnen nicht mehr l\u00e4nger eine lebendige Spiritualit\u00e4t verk\u00fcndeten, machten sie sich letztlich selbst \u00fcberfl\u00fcssig. Die rigiden Regeln einer autorit\u00e4ren und dualistischen Religion k\u00f6nnen ohne weibliche Liebe und Intuition funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Da M\u00e4nner zunehmend verantwortlich waren f\u00fcr die Versorgung mit Nahrung, dem Schutz der Gemeinschaft und der strikten Durchsetzung einer &#8222;toten&#8220; Spiritualit\u00e4t, bekamen sie die Oberhand. Die m\u00e4nnliche Energie wurde dominant und das ging eine sehr lange Zeit so weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese dominante m\u00e4nnliche Energie war indessen eine verwundete m\u00e4nnliche Energie: ein Mann tauchte auf, der seinen Sinn f\u00fcr Sch\u00f6nheit, sein Herz und seine Weisheit verloren hatte. Frauen wurden als niedrige Sexobjekte angesehen und wurden oft zum Opfer verdrehter sexueller Gef\u00fchle, die aus Gewaltt\u00e4tigkeit entstanden. Frauen erinnerten M\u00e4nner an ihre Gef\u00fchle und Gef\u00fchle waren gef\u00e4hrlich und schlecht, also waren Frauen schlecht. Weil die Wahrheit in Regeln und Verordnungen gesichert war, wurden die nat\u00fcrlichen intuitiven und spirituellen F\u00e4higkeiten von Frauen als schlecht und gef\u00e4hrlich betrachtet. Die schrecklichen Hexenverbrennungen, die an manchen Orten in der Welt immer noch stattfinden, begannen in diesen Tagen. Frauen hatten immer weniger Rechte und wurden zunehmend unterdr\u00fcckt. Schlie\u00dflich wurden sie nur f\u00e4hig zum Geb\u00e4ren und zur Kinderaufzucht gehalten. Im Mittelalter wurden Frauen sogar von vielen Theologen als Wesen ohne Seele betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Paradies wurde verlassen: es folgte eine Zeit von Kriegen, Grausamkeit, Trennung und Falschheit, eine Zeit, die tiefe Wunden in der weiblichen Energie schlagen w\u00fcrde. Eine innerlich getrennte Menschheit war nicht mehr l\u00e4nger f\u00e4hig, sich selbst zu sch\u00fctzen. Die Schlange hatte ihr Ziel erreicht: menschliche Wesen waren nicht mehr l\u00e4nger verbunden mit der lebendigen Wahrheit und fielen falschen Ideen anheim. Jemand, der die dualistische Weltsicht umarmt ist \u00e4ngstlich und wer \u00e4ngstlich ist, l\u00e4\u00dft sich leicht manipulieren; Du drohst ihm, dass wenn er nicht auf Dich h\u00f6rt, er Opfer wird von dem, was er f\u00fcrchtet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><br>Au\u00dferirdische Einfl\u00fcsse und das Auftauchen von Atlantis<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Menschen, die das Weibliche verachten, sind verletzlich. Sie verlangen nach etwas H\u00f6herem und nach F\u00fchrung, aber gleichzeitig weisen sie die nat\u00fcrliche L\u00f6sung, die die weibliche Energie anbietet, zur\u00fcck: sich auf die Intuition und auf das innere Wissen zu verlassen. Sie finden einen falsche L\u00f6sung: M\u00e4chte in der \u00e4u\u00dferen Welt, die von sich behaupten &#8222;h\u00f6her&#8220; zu sein. Aber sie werden dadurch v\u00f6llig offen f\u00fcr Manipulation.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Vergangenheit war die Konsequenz dieser Verletzlichkeit, dass die Menschheit ein Spielzeug f\u00fcr alle Arten von galaktischen Kr\u00e4ften wurde. Menschen, die ihre Verbindung mit der inneren weiblichen Seite verloren hatten, erlaubten sich selbst, mit Leichtigkeit durch scheinbare Wunder und der Macht von technisch fortgeschrittenen Zivilisationen gefangen zu werden. Bald wurden Repr\u00e4sentanten dieser Zivilisationen von den Menschen als G\u00f6tter angesehen. Menschen wurden auf jede m\u00f6gliche Art und Weise manipuliert, auch genetisch. Eine Menge Geschichten \u00fcber alte G\u00f6tter, wie die ber\u00fchmte griechische G\u00f6tterwelt mit all ihren menschlichen Irrt\u00fcmern und ihren Grausamkeiten stammen aus dieser Zeit. Die Antwort auf die Frage: &#8222;Waren die G\u00f6tter Kosmonauten?&#8220; (der Titel eines Buches von Erich von D\u00e4niken) lautet meiner Meinung nach &#8222;Ja&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Zeit der Unterdr\u00fcckung endete, als eine Gruppe fortgeschrittener au\u00dferirdischer Seelen entschied auf der Erde zu leben, um die Menschheit in ihrer Entwicklung zu unterst\u00fctzen. Sie erschufen eine Art von Supermenschen; auch bekannt als Atlanter oder Sternenleute. Sie waren physisch gr\u00f6\u00dfer als Erdmenschen und hatten gro\u00dfe intellektuelle Kapazit\u00e4ten; ihr Drittes Auge war entsprechend sehr hoch entwickelt. Das Ziel war zweifach: die Menschheit und die Erde von ungewollten Einfl\u00fcssen von Au\u00dferirdischen zu befreien und die Menschheit wieder in Kontakt mit ihrer nat\u00fcrlichen Spiritualit\u00e4t zu bringen. Das letztere sollte durch die Wiederherstellung der Balance zwischen der m\u00e4nnlichen und der weiblichen Energie stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es begann die atlantische \u00c4ra: eine Zeitspanne in der Geschichte der Menschheit, die ungef\u00e4hr hunderttausend Jahre dauerte. W\u00e4hrend dieser Zeit gab es eine scharfe Trennung zwischen diesen inkarnierten Au\u00dferirdischen, die sich selbst als die erleuchteten F\u00fchrer der Menschheit ansahen &#8211; die sogenannte spirituelle Hierarchie &#8211; und den mehr oder weniger unbewu\u00dften Mitgliedern der Menschheit. Die Sternenleute, die Atlanter, traten von Angesicht zu Angesicht vor die Menschen der Erde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings trug die Geburt von Atlantis die Saat ihres Niedergangs in sich. Um die Menschheit von au\u00dferirdischen Einfl\u00fcssen zu befreien, installierten die Sternenleute auf der Erde eine gro\u00dfe Dominanz: sie waren die herrschende Klasse und sahen die Erdmenschen als ihre Untergebenen an. Das lief ihren spirituellen Absichten zuwider. Macht \u00fcber die Menschen der Erde zu haben ging nicht \u00fcberein mit der Absicht, diese gleichen Menschen innerlich zu befreien. Die Spiritualit\u00e4t der Sternenleute war nicht wirklich aus dem Herz geboren. Es waren Machtmotive mit darin eingeflochten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Atlanter sahen die Erdmenschen zunehmend als dumme Kreaturen an, nur n\u00fctzlich zur Sklavenarbeit. Sie begannen sich zunehmend als \u00fcberlegen anzusehen und mi\u00dfbrauchten die Macht ihres Dritten Auges immer \u00f6fter. W\u00e4hrend die Atlanter M\u00e4nner und Frauen als gleich ansahen, war das \u00fcberhaupt nicht der Fall hinsichtlich ihrer Untergebenen, den Erdmenschen. Bei ihnen waren es die M\u00e4nner, die dominierten. Das pa\u00dfte den Atlantern, denn M\u00e4nner waren besser daf\u00fcr geeignet, Befehlen zu folgen und ihre m\u00e4chtigen St\u00e4dte zu bauen. Die Atlanter verstanden sehr gut, dass, so lange die Frauen unterdr\u00fcckt waren, sie die Menschheit unter Kontrolle hatten und tun konnten, was sie wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Macht korrumpiert und das war auch bei den Atlantern der Fall. Sie begannen sich zunehmend an ihrer Macht zu erfreuen, ihrem offensichtlichen Erfolg und ihrer Unbesiegbarkeit. Mehr und mehr mi\u00dfbrauchten sie die Kraft ihres Dritten Auges. Das Dritte Auge wird auch oft das Agni, das Feuer-Chakra genannt und es brauchte Wasser, um diese Macht auszul\u00f6schen. \u00dcber das Versinken von Atlantis ist viel geschrieben worden. Doch der tiefste Grund daf\u00fcr war ein Akt der Selbstopferung. Die h\u00f6her entwickelten Atlanter verstanden, dass sie der Menschheit nur helfen konnten, indem sie sich mit ihnen verbanden und das konnte nur durch die Zerst\u00f6rung von Atlantis geschehen. Nur auf diesem Weg konnte die Dualit\u00e4t zwischen den Sternenleuten und den Erdmenschen ausgel\u00f6scht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnere mich an folgende Episode aus einem fr\u00fcheren Leben:&nbsp;<em>&#8222;Ich stehe in einem wundersch\u00f6nen Geb\u00e4ude, einem wundervollen wei\u00dfen Turm. Ich schaue \u00fcber eine Stadt. Ich hatte gerade eine Auseinandersetzung mit einer Frau. Sie war lange Zeit mit mir zusammen, aber sie verl\u00e4\u00dft mich nun im Guten. Ich bin traurig \u00fcber ihren Fortgang. Sie will bei den Erdmenschen leben, um ihnen als eine Art Helfer zur Seite zu stehen. Der Graben zwischen uns, den allm\u00e4chtigen Atlantern und den Erdmenschen ist riesig. Wir sehen sie als niedrigere Lebensform an. Wenn ich mich in diese Frau einschwinge, sp\u00fcre ich, dass sie haupts\u00e4chlich eine Erdseele ist, die unter den Atlantern geboren wurde; daher ist ihr Wunsch, der Erde zu helfen so gro\u00df. Sie ist auch irgendwie klein und ihr Haar ist rot, was bei Atlantern eher ungew\u00f6hnlich ist. Ich gehe in einen Raum und in der Mitte des Raumes ist ein machtvolles Symbol auf dem Boden gemalt. Wenn Du in der Mitte dieses Symbols stehst, kannst Du Deinen K\u00f6rper sehr leicht und dauerhaft verlassen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich erkenne, dass die Frau das Richtige will, aber es wird nicht funktionieren, weil sie eine Ausnahme ist. Solange Atlantis existiert, solange werden die Erdmenschen Untergebene sein. Der Graben ist zu gro\u00df, die Macht zu s\u00fcchtig machend, zu vorherrschend.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tief unter mir f\u00fchle ich, wie die Kr\u00e4fte sich gegen Atlantis wenden. Ich verbinde mich mit diesen Kr\u00e4ften und sage:&#8220; Ja, macht weiter. Ich sp\u00fcre, dass ich nicht der Einzige bin; viele andere f\u00fchlen, dass es genug ist, die Dinge k\u00f6nnen so nicht weiter laufen, der Schmerz unter den Erdmenschen und in der Erde selbst ist zu viel. In uns existiert ein Wunsch nach Ver\u00e4nderung, ein Verlangen nach einem neuen Abenteuer. Eine Vertiefung des Lebens.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dann stelle ich mich auf das Symbol und lasse meinen K\u00f6rper los. Ich wu\u00dfte, wenn ich wieder geboren werde, w\u00fcrde Atlantis nicht mehr da sein; ich w\u00fcrde nicht mehr l\u00e4nger einer von ihnen sein.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>So kam es, dass atlantische F\u00fchrer zu dem wurden, was wir jetzt Lichtarbeiter nennen. \u00dcber Jahrhunderte w\u00fcrden sie durch die Menschheit verfolgt und unterdr\u00fcckt, w\u00e4hrend sie versuchten die Menschheit wieder zur\u00fcck in Verbindung mit der inneren Wahrheit zu bringen, die uns durch die weibliche Energie zur Verf\u00fcgung steht.<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Nach dem Fall: Der atlantische Fluch<\/h3>\n\n\n\n<p>Die \u00c4ra von Atlantis hinterlie\u00df in der Menschheit einen definitiven Eindruck, wie eine Gesellschaft sein sollte; die Idee, dass es eine Art von privilegierten Menschen der Oberklasse gibt, und eine Klasse von dienenden Leuten. F\u00fcr viele Jahrhunderte wurde die Menschheit von sogenannten Adligen regiert, Menschen, die glaubten, dass sie aufgrund ihrer Geburt \u00fcber andere stehen w\u00fcrden und daher das Recht h\u00e4tten, sie zu dominieren. Die Aristokratie stammte aus der Erinnerung der Erdmenschen, wie die Atlanter sich ihnen gegen\u00fcber benommen haben. Sobald sich so etwas wie eine Nation bildete, erschien sofort eine privilegierte Aristokratie; die unbewu\u00dfte Erinnerung von Atlantis war daf\u00fcr verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Da es bei den Alantern \u00fcblich war, dass Frauen und M\u00e4nner gleichgestellt waren, wurde Frauen erlaubt, F\u00fchrer der niedrigen Klassen der Erdmenschen zu sein. Jahrtausende sp\u00e4ter, in einer Zeit, als Frauen als niedriger betrachtet wurden, erlaubte diese atlantische Erinnerung, dass Frauen die F\u00fchrer von L\u00e4ndern sein durften, vorausgesetzt, sie waren von Adel. Zum Beispiel in einem Land wie den Niederlanden wurde es als normal angesehen, eine K\u00f6nigin zu haben in einer Zeit, in der Frauen kein Wahlrecht hatten. F\u00fchrende Frauen wurden akzeptiert, solange sie von &#8222;blauem Blut&#8220; waren &#8211; ein Hinweis auf den himmlischen Ursprung der Atlanter &#8211; die aufgrund ihrer Abstammung \u00fcber gew\u00f6hnlichen Leuten standen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fall von Atlantis verschwand die k\u00fcnstlich aufrechtgehaltene Einheit ebenfalls: es entstanden Grenzen und L\u00e4nder. Wieder und wieder versuchte die Menschheit aus der m\u00e4nnlichen Energie heraus Atlantis wieder zu errichten. Die gro\u00dfen Imperien der Antike: Babylon, Assyrien, Persien, das r\u00f6mische Reich, sie alle waren Versuche, Atlantis wieder aufzubauen. Und weil jedes dieser L\u00e4nder versuchte, das Neue Atlantis zu sein, gab es fast fortw\u00e4hrend Krieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Indessen waren alle Versuche, die Menschheit durch Schlachten zu vereinen, zum Scheitern verurteilt. Einheit kann nur entstehen, wenn sie von innen kommt, nicht, wenn sie von oben befohlen wird. Das ist es, was die Atlanter schlie\u00dflich verstanden und sich darum in Lichtarbeiter transformierten. Der Fluch von Atlantis ist, dass die Menschheit versucht, Atlantis wieder herzustellen, wieder und wieder. Das Verlangen, ein Imperium zu errichten, das seinen Willen durchsetzt, ein Wunsch in den herrlichen St\u00e4dten der Antike zu leben, der fehlende Respekt vor der Natur, das Herrschen der Oberen Klasse von Menschen mit &#8222;blauem Blut&#8220;, all das sind Konsequenzen der Erinnerung an Atlantis.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind es genau diese Atlanter, die selbst die Dinge anders haben m\u00f6chten: sie sind die Lichtarbeiter der Jetztzeit. Diese Seelen erinnern sich genau, dass durch den Mi\u00dfbrauch der Macht Dinge in der Vergangenheit schief liefen und dass sie nun ihr Bestes tun, die Menschheit gegen Katastrophen zu sch\u00fctzen. Gl\u00fccklicherweise beginnen immer mehr Menschen zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Die R\u00fcckkehr der Lichtarbeiter<br><\/h3>\n\n\n\n<p>Als die alten Atlanter sich innerhalb der Menschen inkarnierten, lernten sie tats\u00e4chlich aus erster Hand, was es bedeutet menschlich zu sein und nur dann wurden sie zu Lichtarbeitern: Tr\u00e4ger von Liebe und Inspiration. Sie wurden oft gewaltsam f\u00fcr ihre Rolle verfolgt, aber w\u00e4hrenddessen pflanzten sie Samen von Licht und Hoffnung. M\u00e4nner, die eine starke Verbindung mit ihrer Intuition hatten, gaben der Menschheit wundersch\u00f6ne Kunst und wissenschaftlichen und sozialen Fortschritt. Und \u00fcberall auf der Welt lebten tapfere Frauen, oft Hexen, die sich selbst treu blieben und mutig f\u00fcr ihre&nbsp; urspr\u00fcngliche Spiritualit\u00e4t aufstanden. Sie halfen unz\u00e4hligen Menschen und pflanzten unz\u00e4hlige Samen von Licht in deren Herzen. Aber allzuoft endeten sie brennend auf dem Scheiterhaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Mann, der das wertsch\u00e4tzt, was urspr\u00fcnglich in ihm war, beginnt das weibliche wieder zu umarmen. Eine Frau, die das M\u00e4nnliche in sich selbst wertsch\u00e4tzt, verbindet die M\u00e4nner um sie herum mit der Quelle von Liebe und Wahrheit in ihr. Zunehmend w\u00e4chst das Licht.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Liebe Deine Feinde&#8220; sagt Jeshua. Es ist nicht so, dass Liebe Dualit\u00e4t transzendiert. Nein, Liebe bringt ans Licht, dass Dualit\u00e4t eine Illusion ist. Es ist, als w\u00fcrdest Du mit einer Lampe in der Hand nach der Dunkelheit suchen, aber wo immer Du hinkommst, erscheint da keine Dunkelheit, weil nach allem das Licht Deiner Lampe dort scheint. Dunkelheit existiert nicht wirklich; es ist einfach die Abwesenheit von Licht. Jedes Mal, wenn wir uns einander wirklich \u00f6ffnen, entdecken wir, dass die Person genauso wie wir selbst ist. Die Dualit\u00e4t, von der wir zuerst dachten, dass sie real w\u00e4re, existiert einfach nicht, sie ist eine Illusion.<\/p>\n\n\n\n<p>Ungeachtet aller Kriege, entwickelte sich die Menschheit weiter und fand beides, sowohl technischen als auch sozialen Fortschritt. Wichtige soziale Entwicklungen inklusive der Verurteilung der Sklaverei, der Emanzipation der Frauen und der Abschaffung von Kinderarbeit. Auf dem Gebiet der Technologie entwickelte sich die Menschheit so weit, dass sie eine Rakete baute, die zum Mond flog. Und als Menschen dann auf dem Mond landeten, schauten sie auf die Erde und fanden ihr Zuhause unglaublich viel sch\u00f6ner als jemals zuvor. Sie sahen eine bezaubernde blaue Welt &#8211; ohne Grenzen &#8211; und erkannten tief in ihren Herzen, dass diese Welt, die wir so mi\u00dfbrauchen, ein wundersch\u00f6nes lebendiges Wesen ist. Sie brachten fantastische Bilder und Geschichten zur\u00fcck. Sie teilten ihre spirituellen Erfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Reise zum Mond, ein uraltes Symbol des Weiblichen, war auf eine Art eine Kulmination der m\u00e4nnlichen Energie. Es ist wie der Samen, der vom Mann ausstr\u00f6mt. Nachdem das geschah, gibt es Gef\u00fchle von Sanftheit, Z\u00e4rtlichkeit und Frieden; dem Weiblichen wurde wieder seinen Raum gegeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Die Menschheit wird ganz<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Sechziger begann ein gro\u00dfer Heilungsproze\u00df. M\u00e4nner begannen ihre Haare lang zu tragen, ein Zeichen der Entdeckung ihrer Verbundenheit mit dem inneren Weiblichen. Von allen Seiten bekam die Menschheit Hilfe, die Dualit\u00e4t zu \u00fcberwinden und sich der Verbundenheit des Lebens bewusst zu werden. Die Wissenschaft entwickelte die Gaia Hypothese durch James Lovelock: die Idee, dass die Erde ein lebendiger Organismus ist. Das war ein radikaler Bruch mit der &#8222;m\u00e4nnlichen&#8220; Evolutionstheorie, die besagt, dass die Erde aus einer Vielzahl von Organismen besteht, die gegeneinander k\u00e4mpfen: der Kampf aller gegen alle. Die Gaia Theorie ist Teil einer viel gr\u00f6\u00dferen Theorie; namentlich dass das gesamte unendliche Universum ein einziges lebendiges Ganzes ist; wir sind eins.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz zu werden bedeutet auch Vereinigung. Und tats\u00e4chlich ist die Menschheit damit besch\u00e4ftigt, ihre innere Einheit und Verbundenheit zu entdecken.&nbsp; Menschen reisen mehr und mehr und es gibt freundlichere Treffen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Dank der englischen Sprache, die als verbindende Sprache entstand und dem Internet, kann ich nun das erste Mal in der menschlichen Geschichte mit fast jedermann kommunizieren. Wir k\u00f6nnen nun zunehmend die gleichen Werte auf der Erde umarmen: die Deklaration der Menschenrechte.<\/p>\n\n\n\n<p>Integration bedeutet auch, dass wir erkennen, dass wir eins sind. Wir sind nicht ein Mann oder eine Frau; wir sind menschliche Wesen. Beides, das M\u00e4nnliche und das Weibliche, sind in uns. Das zu f\u00fchlen und zu umarmen macht uns vollst\u00e4ndig, macht uns, dass wir auf der Erde als strahlendes Licht stehen. Dann wird es Frieden geben; ein innerer Frieden, der sich in der Harmonie mit unseren Mitmenschen wiederspiegelt, mit der Erde und selbst dem Universum.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00a9 Gerrit Gielen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcbersetzung&nbsp;<\/strong><a href=\"https:\/\/eft-edition.com\/\"><strong>Gabriele Rother<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.jeshua.net\/de\">www.jeshua.net\/de<\/a><\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gerrit Gielen Sch\u00f6pfung: eine Kooperation der m\u00e4nnlichen und weiblichen Energien Am Anfang ist Sch\u00f6pfung: Zeit und Raum wurden geschaffen aus dem Einen. Vielfalt ist die Folge: das Leben nimmt endlose Formen an; es gibt unendlich viele Erfahrungsfelder, Sph\u00e4ren, Dimensionen und Welten zu erkunden. Daraus erhebt sich die Frage: Warum passierte die Sch\u00f6pfung? 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