{"id":443,"date":"2020-01-31T13:32:21","date_gmt":"2020-01-31T13:32:21","guid":{"rendered":"http:\/\/jeshua.net\/de\/?p=443"},"modified":"2025-11-27T18:38:41","modified_gmt":"2025-11-27T18:38:41","slug":"wissen-und-erfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jeshua.net\/de\/channelings\/wissen-und-erfahren\/","title":{"rendered":"Wissen und Erfahren"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Jeshua, gechannelt durch Pamela Kribbe <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Menschen, <\/p>\n\n\n\n<p>ich danke euch, dass ihr heute hier seid. Ihr seid wie Lichtfackeln auf dieser Erde, durch euren Mut und eure Ausdauer, denn diese braucht ihr, um die Angst in euch selbst anzublicken und zu meistern. In eurer Seele ist das tiefe Verlangen, ihr selbst zu sein, eure Fl\u00fcgel auszubreiten und hier auf der Erde zu manifestieren, was tief in euren Herzen lebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade in diesem Ausbreiten eurer Fl\u00fcgel trefft ihr auf so viele alte \u00c4ngste, so viel Schmerz, so viel Kummer und so viele Erinnerungen an Verlassenheit und Einsamkeit. Diese Fl\u00fcgel wollen sich nicht recht entfalten, sie scheinen wie beladen zu sein, verschmutzt mit Pech, mit altem Schlamm. Dieser Kampf in euch kann sehr bedr\u00fcckend sein \u2013 der Kampf darum, wirklich euer Licht zu finden und es zu wagen, euch auf dieser Erde niederzulassen, denn sie gibt euch zwar viel Liebe und Verbundenheit, aber fl\u00f6\u00dft euch oft auch Angst ein. Denn ihr seid nicht zum ersten Mal hier. Ganz sicher nicht. Ihr seid, verk\u00f6rpert als Menschen in der Materie, schon viele Male hier gewesen. Ihr seid Widerstand begegnet, habt erfahren, wie es ist, allein, isoliert zu sein und infolge der allgemeinen Normen und Standards Isolation nicht akzeptiert zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so kommt ihr hierher mit einer in eurem Ged\u00e4chtnis gespeicherten Angst, mit Erinnerungen daran, ausgesto\u00dfen zu sein. Und dies ist in euch allen sehr pr\u00e4sent, ohne dass ihr genau wisst, woher es kommt. Sein Ursprung liegt oft weiter zur\u00fcck als allein in diesem jetzigen Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bitte euch: F\u00fchlt dies f\u00fcr einen Moment in euch selbst \u2013 diese dunkle Seite der Angst und der Niedergeschlagenheit \u2013 und begegnet dem voller Achtung. Vergegenw\u00e4rtigt euch einmal, wie viel Mut es euch abverlangt, erneut diesen Inkarnationssprung zu wagen, obwohl ihr in eurem Rucksack so viele \u00c4ngste und Erinnerungen daran mit euch tragt, nicht willkommen zu sein? Stellt euch einmal vor, wie hell und klar diese Lichtfackel in eurem Herzen brennen muss, dass ihr es dennoch tut? Denn ihr <em>habt<\/em> es dennoch getan, in dem Vertrauen, dass es diesmal gelingen w\u00fcrde, dass ihr einen Weg finden w\u00fcrdet, dass es einen Platz auf der Erde geben w\u00fcrde, der zu euch geh\u00f6rt und an dem ihr euer Licht strahlen lassen k\u00f6nnt. Und diesen Platz gibt es, und er ist euch n\u00e4her als ihr denkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal werdet ihr so sehr von euren \u00c4ngsten \u00fcberfallen und irregeleitet, dass ihr zu denken beginnt, dass es keinen Weg mehr f\u00fcr euch gibt, und Hoffnungslosigkeit empfindet. Aber so ist es nicht, denn gerade darin, euch euren \u00c4ngsten zu stellen und mit ihnen umzugehen zu wissen, zeigt sich die Lichtarbeit, die ihr auf der Erde tun wolltet. Oft seht ihr eure eigenen \u00c4ngste \u2013 eure Emotionen wie Ungeduld, Widerstand, Frustration, Entt\u00e4uschung, kurzum, das ganze emotionale Wirrwarr, das in euch herrschen kann \u2013 noch wie einen Klotz an eurem Bein an. Ihr denkt, &#8222;Na, wenn ich diesen Klotz jetzt loswerden w\u00fcrde, dann k\u00f6nnte ich doch einfach so leben wie ich das will. Dann k\u00f6nnte ich auf ganz einfache und freie Weise gl\u00fccklich sein&#8220;. Aber gerade in diesem Klotz an eurem Bein liegt eure Mission, darin liegt eure Berufung. Er schreit nach eurer Aufmerksamkeit. Er will nicht abgeworfen und im Stich gelassen werden. Er m\u00f6chte aufgenommen und verstanden werden. Er ist nicht blo\u00df eine Last.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte euch erl\u00e4utern, was Angst bedeutet und welche Rolle sie in eurem Entwicklungsprozess und eurer Mission hier auf der Erde spielt. Ich m\u00f6chte dies mit einem Bild veranschaulichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellt euch einmal vor, ihr geht weit vor der Morgend\u00e4mmerung in einem dunklen Wald vor euch hin. Das Leben schlummert, aber es kann jeden Moment erwachen. Ihr geht durch dieses dunkle Geh\u00f6lz und f\u00fchlt das Geheimnis des Waldes.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellt euch nun vor, dass ihr mit blo\u00dfen F\u00fc\u00dfen \u00fcber den Waldboden geht oder dass ihr euch unter einen Baum setzt und unter euch die dicken Wurzeln dieses Baumes in die Erde hineingehen f\u00fchlt, oder dass ihr an seinem Stamm lehnt und das Leben durch den Baum str\u00f6men f\u00fchlt. Ihr seid erf\u00fcllt von Erwartung, von einem Empfinden von <em>M\u00f6glichkeiten<\/em>. Ihr f\u00fchlt, dass der Wald lebt und zu erwachen beginnt. Es l\u00e4sst euch von innen heraus friedvoll f\u00fchlen. Es ist als w\u00fcrdet ihr alles bereits kennen und verstehen. Die Wunder des Lebens sind euch vertraut: wie die Pflanzen wachsen, wie die V\u00f6gel singen, wie die Tiere schlafen und beinah schon erwachen, wie das Leben im gro\u00dfen Wald sich selbst reguliert. Es ist euch so vertraut. Es ist, als ob ihr es selbst erschaffen h\u00e4ttet. Als w\u00e4rt ihr selbst der Sch\u00f6pfer von alldem. Und ihr l\u00e4chelt still in euch hinein. Ihr genie\u00dft das Gleichgewicht, die Harmonie an diesem Ort und auch die Dunkelheit, sie st\u00f6rt euch nicht. Ihr habt keine Angst im Wald, er ist euch so sehr vertraut. Das Universum liegt euch zu F\u00fc\u00dfen. Und nun richtet ihr euch auf, ihr lehnt an einem dieser dicken Baumst\u00e4mme und ihr f\u00fchlt den Kontakt mit der Erde. Ihr f\u00fchlt buchst\u00e4blich die Energie des Waldes und der Erde durch eure Fingerspitzen und eure Zehen empor str\u00f6men und euch umarmen. Wie gl\u00fccklich der Wald ist, dass ihr da seid! Der Wald erlebt euch ein wenig wie seinen Sch\u00f6pfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz still sitzt ihr dann da \u2013 und ihr f\u00fchlt das Leben durch den Wald, doch auch durch euch selbst, durch euer eigenes Herz pulsieren. Ihr f\u00fchlt es pulsieren, f\u00fchlt es klopfen, ihr f\u00fchlt das Blut in eurem K\u00f6rper str\u00f6men und dass es alles gut so ist. Sehns\u00fcchtig blickt ihr dem kommenden Tag und all dem Leben, das sich dann entfalten wird, und dem Strahlen der Sonne entgegen. Ihr habt das vollste Vertrauen, dass alles gut sein wird und ihr nichts zu tun braucht. Es ist genug, einfach da zu sein. Es ist als w\u00fcrdet ihr dem Leben im Wald hier und da zunicken und ihm erz\u00e4hlen, wie sch\u00f6n er ist. Und das ist genug. Die Blumen nicken und l\u00e4cheln euch zu, w\u00e4hrend die V\u00f6gel in einer Sprache zu singen scheinen, die ihr ganz m\u00fchelos versteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann h\u00f6rt ihr ein Ger\u00e4usch, das von der Harmonie in diesem Wald abweicht. Ihr h\u00f6rt ein Kind weinen. Ihr h\u00f6rt es verzweifelt schreien, und ihr wisst nicht warum. Und ihr ruft innerlich nach diesem Kind. Ihr k\u00f6nnt es nicht sehen, aber ihr sendet einen Ruf, ein Signal zu dem Kind aus: &#8222;Komm zu mir, ich werde dir helfen&#8220;. Dann beginnt ihr zu laufen, ihr lauft in die Richtung, die euer Gef\u00fchl euch vorgibt. Dann h\u00f6rt ihr das Schreien lauter werden, das Schreien eines Kindes, das Hilfe braucht, das sich verloren und absolut allein f\u00fchlen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann seht ihr das Kind auf dem Weg vor euch erscheinen. Es rennt zu euch. Ihr seht, dass es sich elend und verloren f\u00fchlt. Tr\u00e4nen laufen \u00fcber seine oder ihre Wangen und der kleine K\u00f6rper ist \u00e4u\u00dferst angespannt. Was macht ihr? Was ist eure erste Reaktion auf das Kind, das euch da entgegen l\u00e4uft? Was f\u00fchlt ihr innerlich?<\/p>\n\n\n\n<p>Kniet nun vor diesem Kind nieder und nehmt es in eure Arme, denn es braucht Hilfe, es braucht euch. Erz\u00e4hlt dem Kind etwas, das es ruhiger werden l\u00e4sst. Sagt einfach, was euch in den Sinn kommt. Es braucht nicht viel mehr zu sein als: &#8222;Ich bin bei dir, du kannst jetzt ausruhen. Du brauchst dich nicht mehr zu beunruhigen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Dannbeginnt das Kind euch zu erz\u00e4hlen, vor was es sich alles f\u00fcrchtet, was es gesehen hat. War ein Monster oder ein Geist im Wald? Wurde es vertrieben? Hat es seine Eltern verloren? Oder ist es etwas anderes?<\/p>\n\n\n\n<p>Dann gebt dem Kind, was es jetzt braucht. Nehmt es in eure Arme, nehmt es auf euren Scho\u00df und gebt ihm Ruhe und Zuversicht. Lasst so eure Energie zu diesem Kind flie\u00dfen und h\u00fcllt es ein in eure Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Fragteuch dann: Was macht das Kind in diesem Wald? In diesem ruhigen, mystischen Wald, in dem alles einen Platz zu haben und auf eine ganz nat\u00fcrliche Weise seine eigene Bestimmung zu finden scheint. Wie kommt, es, dass dieses Kind hier diese Einheit und diese Verbundenheit nicht f\u00fchlt, sondern in Angst lebt?<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Kind seid ihr, inkarniert auf der Erde in einem Gef\u00fcge, einer Energie von Illusionen. Das Kind hat Ja zum Leben gesagt, denn es ist hier. Dann aber hat es sich in die Illusion der Angst verstrickt. Es f\u00fchlt sich nun hilflos, wehrlos, verletzlich. Es ist erf\u00fcllt von Angst. Dieses Kind verk\u00f6rpert eure Angst.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun geht es darum, wie ihr mit diesem Kind umgeht. Es geht darum, wie viel Liebe und Geduld ihr im Umgang mit diesem Kind aufbringen k\u00f6nnt. Dies wird euren Tag im Wald bestimmen. Denn ihr seid nicht nur hier, um den Wald zu betrachten und ihn in euch aufzunehmen, sondern ihr seid auch hier, um das Licht leuchten zu lassen und die Energie des Waldes an Orten zu verbreiten, an denen Harmonie, Einfachheit und Ausgewogenheit nicht selbstverst\u00e4ndlich sind. Und dabei braucht ihr das Kind, denn ihr bildet ein Team. Das Kind ist also nicht einfach blo\u00df ein St\u00f6rfaktor f\u00fcr eure Ruhe oder ein Problem, das ihr l\u00f6sen m\u00fcsst, sondern der Wegweiser zu eurer Vertiefung und dahin, euch der Angst in euch selbst zuzuwenden. Warum ist dies Teil eures Prozesses? Warum seid ihr hierzu berufen? Was hat diese Angst f\u00fcr eine positive Seite?<\/p>\n\n\n\n<p>Dass ihr mit diesem Kind, diesem bangen Kind, ein Team bildet. Das Kind in euch repr\u00e4sentiert euer Gef\u00fchl, eure Leidenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Sch\u00f6pfung k\u00f6nnt ihr zwischen zwei Elementen unterscheiden. Oft werden sie als Gut und B\u00f6se angesehen, doch das sind sie nicht. Die zwei Elemente, die da miteinander ein Spiel spielen, sind <em>der Engel<\/em> und <em>das Kind<\/em>. Mit anderen Worten: <em>Wissen<\/em> und <em>Erleben<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese weise Frau oder dieser weise Mann, die oder der ihr im Wald wart \u2013 dieser Engel \u2013, der <em>wei\u00df<\/em>. Er hat ein &#8222;Urwissen&#8220; das nicht einmal in Worten ausgedr\u00fcckt zu werden braucht. Es ist ein Verst\u00e4ndnis der Einheit aller Dinge und der Sicherheit und der Gewissheit, die damit einhergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kind dagegen ist der Pol des Erfahrens, des Erlebens. Das Kind wei\u00df nicht, f\u00fchlt aber sehr viel und sehr tief. Das Kind verk\u00f6rpert die Emotionen, die Gef\u00fchle. In dem Engel lebte einst eine Sehnsucht danach, zu f\u00fchlen, zu erfahren, Gef\u00fchlsinhalte sehr tief kennen zu lernen und damit auch sehr viel Gl\u00fcck und Erf\u00fcllung zu empfangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kind repr\u00e4sentiert den Teil in euch, der einen Baum nicht nur anschauen und sich an seiner Sch\u00f6nheit erfreuen m\u00f6chte, sondern das der Baum <em>sein<\/em> m\u00f6chte, das leben und wachsen und bl\u00fchen m\u00f6chte. Das Kind repr\u00e4sentiert daher auch das Leben in euch. Es ist der abenteuerliche Teil in euch, der Leidenschaft und Freiheit sucht, um sich zu entwickeln und zu entfalten. Das Kind ist der f\u00fcr das Leben wichtigste und kraftvollste Teil in euch, aber es ist auch imstande, euch an den Rand des Abgrundes, in die Dunkelheit zu treiben, weil es die Verbindung zu eurem Engel-Selbst, dem wissenden Teil von euch, der alles versteht und durchblickt, verlieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht hier also darum, im Hier und Jetzt eure Gef\u00fchle zu erkennen und darin das Kind zu sehen, das euch auf der einen Seite so viele Probleme bereitet \u2013 denn so nehmt ihr es wahr \u2013, aber auf der anderen Seite auch der Schl\u00fcssel zum Leben, zur Leidenschaft, zu einem tiefem F\u00fchlen und Erfahren ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Angst ist Teil des inneren Kindes, sie ist nicht Teil eures Engelseins. In eurem Engel-Bewusstsein wisst ihr, dass Angst eine Illusion ist und ihr vertrauen k\u00f6nnt. Es geht darum, dem Kind in euch dieses innere Wissen zu vermitteln. Der erste Schritt dahin ist, euch nicht gegen die Anwesenheit dieses Kindes in euch zu wehren. Es nicht als einen Klotz am Bein, sondern als einen Schl\u00fcssel zu eurem Leben anzusehen und dazu, tiefer ins Erleben und Erfahren einzutauchen. Das Kind \u2013 der f\u00fcr das Leben wichtige Teil von euch \u2013 sorgt f\u00fcr Ausdehnung, sorgt daf\u00fcr, dass die Energie von Gott oder Zuhause wirklich in Teile des Universums ausgesandt wird, in denen diese Energie nicht selbstverst\u00e4ndlich ist. Das Kind ist die Quelle von Erneuerung und Innovation.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr alle f\u00fchlt euch gerufen, euer eigenes Licht in dieser Realit\u00e4t zu verankern. Ihr alle tragt Erinnerungen an die Energie von Zuhause in euch, daran, wie es sich in diesem Wald anf\u00fchlte, mit seiner Einfachheit, Ruhe und seinem Mysterium.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eure Herausforderung, die Hand dieses Kindes \u2013 das scheinbar die Ruhe im Wald st\u00f6rt \u2013 zu nehmen und ihm \u2013 und <em>an <\/em>es \u2013 zu glauben. Zu f\u00fchlen, dass es einen positiven Kern hat, dass es unschuldig ist und dass es leben und lieben und gl\u00fccklich sein m\u00f6chte. Und dass ihr ihm helfen k\u00f6nnt, sein Vertrauen wiederzufinden. Es ist wichtig, dass ihr dem Kind zuh\u00f6rt und dass das Kind in euch <em>euch<\/em> zuh\u00f6rt. Es ist keine Einbahnstra\u00dfe. Ihr seid jeder der Lehrer des Anderen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie geht das? In dem Moment, wo ihr in euch Angst oder Wut oder Kummer befindet, ist es wichtig, euch vorzustellen, dass ihr dieser Engel seid, dieser Weise oder Magier, der in diesem Wald steht, und dass ihr das Kind an euch nehmt. Dass ihr das Kind willkommen hei\u00dft und euch ihm zuwendet und es fragt, was es von euch braucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal ist die Antwort nur ein Gef\u00fchl, nur das erneute innere Wissen, das klopfende Herz: dass ihr wisst, dass die Dinge von selbst gut werden und ihren Weg finden. Manchmal m\u00fcsst ihr nur dem Kind dieses Vertrauen schenken und dann kann auch das Kind euch positive Botschaften vermitteln. Das Kind kann dabei sehr spezifisch sein und sagen: &#8222;Ich will dies nicht und ich will das nicht.&#8220; Aber ihr, der Magier, kennt zahllose M\u00f6glichkeiten, und ihr spielt mit diesen M\u00f6glichkeiten in eurer Hand wie ein Jongleur mit B\u00e4llen. Im Wesentlichen ist es dem Weisen nicht wichtig, was er tut, aber das Kind in euch ist durchaus recht spezifisch. Es m\u00f6chte dies und nicht das. Es m\u00f6chte <em>so<\/em> ein Haus und nicht so ein Haus. Es m\u00f6chte eine bestimmte Art von Arbeit, es sucht eine bestimmte Struktur oder Form. Nicht weil es muss, sondern weil das Kind sp\u00fcrt und erlebt, dass es sich darin am besten ausdr\u00fccken kann. Das Kind sucht die Freude der Kreativit\u00e4t und Erf\u00fcllung in den jeweiligen Dingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um in eurem Leben weiterzukommen \u2013 Schritte zur inneren Erf\u00fcllung und Verwirklichung zu tun \u2013, ist die Zusammenarbeit mit dem Kind also sehr wichtig. Es geht darum, auf einander zu h\u00f6ren. Und solange ihr gegen eure Emotionen k\u00e4mpft, kann das Spiel, diese Teamarbeit, nicht zustande kommen. Die erste Handlung zur Selbstheilung ist daher immer, euch euren Emotionen zu stellen und dem Kind in euch in die Augen zu sehen und es zu euch zu nehmen, es zu umarmen und es willkommen zu hei\u00dfen. Und es dann zu fragen, was es von euch braucht. Wenn das Kind sich entspannt f\u00fchlt und euch vertraut, kann es euch Rat und Hinweise geben. &#8222;Ich m\u00f6chte dies, ich m\u00f6chte das, darauf habe ich Lust, das und das mag ich.&#8220; Und dann k\u00f6nnt ihr euch zusammen auf den Weg machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Teil in euch, der \u00e4ngstlich ist und der euch \u2013 oder den ihr \u2013 blockiert, ist immer der Schl\u00fcssel zur Zukunft, f\u00fcr die Richtung, in die ihr wollt. Durch das Auftauen der Angst kann das Kind zu sprechen beginnen. In dem Kind wohnt eure Leidenschaft, euer Herzblut. Und es hat auch etwas Geheimnisvolles. Manchmal m\u00f6chte das Kind etwas, weil es es ganz einfach m\u00f6chte, weil es das so f\u00fchlt. Ihr m\u00f6gt das dann nicht begr\u00fcnden, und dennoch zeigt das Kind euch damit den richtigen Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ihr dem Kind in euch folgen k\u00f6nnt und ihr darauf vertraut, dass Dinge so auf eurem Weg erscheinen, wie sie notwendig sind, wird das Leben wieder magischer. Dann m\u00fcsst ihr nicht mehr alles begr\u00fcnden und analysieren. Ihr braucht einfach nur ganz fest die Hand des Kindes zu halten. Dann werdet ihr f\u00fchlen, dass die Wirklichkeit darin mitzuarbeiten beginnt, eure Sehns\u00fcchte wahr zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Darum seid euch immer bewusst, dass, wenn ihr merkt, dass ihr von euren eigenen \u00c4ngsten blockiert seid, da ein Kind an eure T\u00fcr klopft, das euch vor allem helfen kommt, Dinge tats\u00e4chlich zu verwirklichen, wirklich zu inkarnieren. Schlie\u00dft Freundschaft mit diesem Kind in euch und sprecht mit ihm. Gebt ihm die Zeit, ihre oder seine \u00c4ngste loszulassen. Denkt einmal daran, wie dies auf ein Kind wirkt, das ihr kennt. Ein Kind, das \u00c4ngste loslassen muss, braucht viel Geduld und Vertrauen. Schenkt beides auch euch selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr alle habt eine lange Reise durch viele Leben hindurch gemacht. In vielen dieser Leben habt ihr auch viele \u00c4ngste durchlebt. Diese in euch selbst aufzul\u00f6sen, ist daher nicht etwas, was ihr mal eben so nebenher macht. Es ist auch kein Zwischenstopp. Es ist <em>das<\/em> <em>Ziel<\/em> eurer Reise, diese \u00c4ngste innerlich zu l\u00f6sen. Denn genau das ist die Energie, die ihr dann mit Anderen zu teilen habt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ihr geduldig und liebevoll im Hinblick auf eure eigenen \u00c4ngste sein k\u00f6nnt, schlie\u00dft ihr wirklich Frieden mit euch selbst und mit den beiden Extremen des wissenden Engels auf der einen Seite und des bangen Kindes auf der anderen Seite, das f\u00fcr so viel Durcheinander in eurem Leben sorgen kann. Seht, dass es ein Kind ist. Seht, dass es arglos, unschuldig ist. Wenn ihr diese Einigkeit in euch selbst f\u00fchlen k\u00f6nnt und so mit euren \u00c4ngsten leben k\u00f6nnt, dann seid ihr eine Einheit. Ihr k\u00e4mpft dann nicht mehr gegen euch selbst. Und das erspart euch viel Anspannung, Denken und Sorgen. Ihr seid gemeinsam auf dem Weg. Es ist ein Abenteuer, \u00f6ffnet euch daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit jedem Moment, den ihr in Liebe f\u00fcr das innere Kind \u2013 f\u00fcr eure eigenen \u00c4ngste \u2013 verbringt, macht ihr auf eurem Weg einen Schritt vorw\u00e4rts und scheint euer Licht ein wenig st\u00e4rker. Und ihr ber\u00fchrt damit auch Andere in der Welt, manchmal ohne dass ihr davon etwas bemerkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Euch wird auf eurem Weg geholfen. Ihr steht nicht allein davor. Der Kosmos, die Energien um euch herum, m\u00f6chten, dass ihr euren Weg auf der Erde findet. Denn das Ziel ist, dass diese Erde wieder so sch\u00f6n sein wird wie dieser Wald, voller Geheimnis und im Gleichgewicht mit sich selbst. Ihr f\u00fchrt uns dorthin und daf\u00fcr danken wir euch. Ihr seid wie Licht-Fackeln, glaubt daran. Glaubt daran! Glaubt an euer eigenes Licht und habt Geduld mit euch selbst, mit den Anteilen von euch, die noch nicht im Licht stehen. Ich glaube an euch und sende euch mein Licht und meine Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a9 Pamela Kribbe <br> <br>\u00dcbersetzung aus dem Niederl\u00e4ndischen: Yvonne Mohr, www.lichtderwelten.de <br> <\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeshua, gechannelt durch Pamela Kribbe Liebe Menschen, ich danke euch, dass ihr heute hier seid. Ihr seid wie Lichtfackeln auf dieser Erde, durch euren Mut und eure Ausdauer, denn diese braucht ihr, um die Angst in euch selbst anzublicken und zu meistern. 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