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Jeshuas Channelings Deutsch

Pamela Kribbe & Gerrit Gielen

Der Schmerz der Selbstverurteilung

Der Schmerz der Selbstverurteilung

Pamela Kribbe channelt Jeshua

Ich bin Jeshua.

Ich grüße euch alle.

Ich bin heute mit einer sehr konzentrierten Energie hier bei euch. Ich bitte euch, sie und den Fokus, die fokussierte Aufmerksamkeit darin zu fühlen. Nun verbindet euch mit der Erde. Fühlt den Boden unter euren Füßen und lasst die überschüssige Spannung aus eurem Körper und eurem Kopf hinunter und in die Erde hinein fließen. Die Erde fängt sie ganz von selbst auf, wenn ihr „Ja“ dazu sagt. Ihr müsst dafür nicht eigens etwas tun, denn die Erde ist in euch, euer Körper ist ein Teil der Erde.

Stellt euch nun vor, wie auch die überschüssige Spannung in euren Körperzellen aus euch hinaus strömt. Es ist eine Grundspannung notwendig, um zu überleben, um euch in diesem Leben zu behaupten. Das ist schmerzlich, doch ist so es nun einmal. Doch wenn zu dieser Grundspannung dann noch ein strenges Urteil über euch selbst hinzukommt – dass ihr die Dinge im Leben nicht gut oder richtig macht oder dass ihr über etwas nicht Bescheid wisst und scheitert, euch als Versager fühlt –, kann es beinahe unerträglich werden. Denn wenn ihr eine empfindsame Seele seid – und das seid ihr –, braucht ihr bereits eine solide Grundspannung, um überhaupt hier sein zu können, um hier durchhalten, es hier aushalten zu können.

Ihr solltet euch neben dieser Grundspannung zudem mit höheren Energien, einer höheren Schwingung umgeben, sodass eure Seele, die hier ist – und auch hier sein möchte – von einer Schwingung genährt wird, die anders ist und eher zu ihr passt als die Schwingung dieser Welt. Als Ausgleich also für die Grundspannung, als ihr Gegenpart, solltet ihr euch selbst, um euch als Seele hier zu behaupten, mit der höheren Energie der Liebe, der Selbsterkenntnis, des Selbstverständnisses und der Wärme für euch selbst nähren.

Oftmals tut ihr das nicht und urteilt ihr über euch selbst. Dieses Selbsturteil macht es dann nahezu unerträglich. Dies geschieht also nicht durch die Grundspannung selbst, sondern das Urteil über euch. Ich bitte euch, diese Spannung, dieses Urteil, in diesem Moment einmal loszulassen und es der Erde zu übergeben. Ich helfe euch dabei. Meine Schwingung, meine Energie ist nun rund um euch herum. Ihr könnt mir geben, was euch am meisten belastet. Traut euch, es zu übergeben.

Stellt euch nun vor, wie ihr hier zu mehreren mit mir im Kreis sitzt und dass sich in der Mitte unseres Kreises eine Öffnung befindet. Lasst dort euren Schmerz hinfließen. Ich spreche hier vor allem vom Schmerz der Selbstverurteilung. Es ist nicht der eure. Ihr habt dieses Urteil aus eurer Umgebung und aus einer Art Moral absorbiert, die euch eingeredet wurde. Auch auf geistig-spirituellem Gebiet seid ihr randvoll mit Vorstellungen davon, wie sich dies und jenes gehört und sein muss – was spirituell ist, wie man wächst, wie man Fortschritte erzielt. Tatsächlich seid ihr noch immer mit vielen Dogmen darüber behaftet, was Wachstum nun beinhaltet; und dadurch urteilt ihr über euch selbst. Das alles darf gehen, es entstammt einer alten Zeit. Selbst sehr viele Vorstellungen dieser Zeit sind veraltet und nicht wahr, nicht wirklich echt.

Wenn ihr all diese Vorstellungen und all die damit verbundenen Urteile loslasst, könnt ihr herausfinden, wer ihr wirklich seid und was zu tun ihr hier seid. Einige von euch tragen sehr schwere Schmerzen in sich, die teilweise aus anderen Zeiten, aus anderen Leben stammen und die sich nun versammeln, die nun konzentriert an die Oberfläche kommen. Sie suchen nach einem Ausgang und Ausweg, gerade weil ihr in dieser Zeit bereits so sehr entwickelt seid, dass diese alten Schmerzen nun eine Chance sehen, geheilt oder jedenfalls gesehen zu werden. Es besteht jetzt eine Möglichkeit und eine Chance für diese tiefsten Schmerzen, endlich ans Licht des Bewusstseins gebracht zu werden. Gerade diejenigen von euch, die zu dieser Zeit am meisten leiden, stehen auch kurz vor einem Durchbruch, vor einer Erlösung, die tatsächlich nicht allein dieses Leben betrifft, sondern eine viel größere Reichweite hat. Der Lichtimpuls, der das Dunkle nach oben treibt, kommt nicht nur von eurer irdischen Persönlichkeit aus diesem Leben, sondern geht aus allen Problematiken hervor, die ihr je hattet. Er kommt wahrlich aus einem tieferen Bereich der Seele.

Eure Seele trägt die Identitäten mehrerer Leben in sich, und viele dieser Identitäten, so könnte man sagen, spüren: „Jetzt ist es soweit, dies ist meine Chance!“ und eilen gleichsam auf diesen Jetzt-Moment zu, denn sie spüren in euch nun eine Ruhe und ein Bewusstsein von Licht, Offenheit und Annahmebereitschaft zu denen sie nun angezogen werden. Für eure irdische Persönlichkeit kann dies jedoch zu einer schier unerträglichen Spannung führen, weil ihr scheinbar zu viel auf euren Teller gepackt bekommt.

Ich bitte euch, einmal zu erfassen, wie dies vor sich geht. Es besteht auf der Erde nun eine Öffnung dafür – unter anderem weil euer Bewusstsein durch das, was ihr in diesem Leben erreicht habt, und durch die Unterstützung durch den Zeitgeist erhöht ist. Doch das Tragen eurer emotionalen Fracht und der Spannung, die dies mit sich bringt, verlangt euch viel ab. Darum bitte ich euch, in diesem Moment einmal Verbindung mit eurem emotionalen Körper aufzunehmen, mit dem, was sich schwer anfühlt, wo der größte Schmerz sitzt:

Beginnt dafür zunächst damit, bewusst zu atmen. Ihr braucht nicht tiefer zu atmen als gewöhnlich. Folgt eurer Atmung einfach mit eurem Bewusstsein. Fühlt, dass ihr einatmet. Werdet euch bewusst, dass ihr atmet. Fühlt das Bewusstsein in eurer Atmung. Und fühlt dabei weiterhin die Erd-Energie unter euren Füßen.

Lasst mich euch sagen, dass ihr über ein großes Bewusstsein verfügt. Ihr seid schon sehr weit gekommen. Darum zeigen sich euch nun die schwierigsten Momente: die der Katharsis, der Transformation. Habt darum Respekt vor euch selbst. Begreift den Prozess und die Dynamik, wie Licht das Dunkel anzieht. Je lichter, heller ihr werdet – je größer also euer Bewusstsein ist – und je mehr ihr „Ja“ zu euch selbst sagt und bereit seid, alles anzuschauen, desto mehr offenbart sich die Dunkelheit. Sie möchte gesehen werden. Sie muss gesehen werden, denn sonst kann sich niemals wirklich etwas verändern.

Was also macht ihr, wenn sich diese dunklen, schweren Emotionen, diese Schmerzen und quälenden Gedanken zeigen? Nichts! Ihr braucht nichts zu tun. Ihr müsst nicht mit ihnen kämpfen. Ihr müsst nicht mit ihnen arbeiten. Ihr müsst ihnen mehr therapeutisch begegnen. Das ist jetzt vorbei. Es geht darum, diese Frachten mit einem reinen Bewusstsein zu bejahen, anzunehmen, sie dasein zu lassen. Dasein lassen ist nichts Passives, im Gegenteil, es ist ein sehr wacher Bewusstseinszustand, in dem ihr euch mit dem mitbewegt, was sich zeigt: Angst, Kummer, Wut, Bitterkeit, Einsamkeit, Frustration. Und ihr atmet weiter. Ihr lebt weiter.

Tut das einmal. Nehmt einmal einen Gedanken, der euch sehr quält, der immer wieder zurückkehrt, einen Gedanken mit einer negativen Fracht, der unangenehme oder ängstliche Gefühle hervorruft. Es kann sehr vieles sein, sehr oft aber ist es ein Urteil. Fühlt die Energie dieses Gedankens. Formuliert zuerst den Gedanken für euch selbst – kurz und bündig. Wie könnt ihr zusammenfassen, was euch quält? Was ist das für ein Gedanke? Welches Urteil über euch selbst? Es kann etwas sein wie: „Ich kann das nicht“ oder „Ich darf das nicht“, „Ich darf nicht leben. Ich tauge nichts.“

Erkennt, dass Gedanken sehr trügerisch bis heimtückisch sind. Sie sind so nah an euch dran, dass es schwierig ist, zwischen eurem Kern-Ich und dem Gedanken zu unterscheiden. Diese Gedanken scheinen ganz eure eigenen zu sein, sie scheinen von euch zu sein. Sie sind wie eine hängen gebliebene alte Schallplatte. Und sie sind deshalb so tückisch, weil sie bereits Teil eures Inventars, eures Hauses, eures Energiesystems geworden sind.

Es erfordert daher eure konzentrierte Aufmerksamkeit, um sehen und verstehen zu können, dass es nicht eure Gedanken sind. Sie sind gleichsam wie fremde Wesen, Eindringlinge in eurem Haus. Schaut euch daher nun noch einmal diesen Grundgedanken an oder jenen einen Gedanken an, der euch quält und der so oft vorkommt. Betrachtet ihn wie ein fremdes Wesen, einen Fremdkörper. Atmet Raum um ihn herum und pustet ihn fort wie eine Wolke. Begreift, dass eure Gedanken sehr einflussreich sind. Das Einzige was ihr tun müsst, um euch davon zu befreien, ist euch dessen bewusst zu werden. Bewusstsein befreit.

Abschließend bitte ich euch, mit eurer Aufmerksamkeit nun in und um euren Kopf herum präsent zu sein, einfach und pur anwesend, aus einer leeren Stille heraus. Nehmt einen Raum um euren Kopf herum wahr. Geht nun mit eurem Bewusstsein durch euer Rückgrat nach unten und nehmt dabei diesen stillen Raum mit … entlang der Rückseite eurer Brust, dann an eurem Zwerchfell, dann an eurem unteren Rücken entlang bis in euer Steißbein. Von eurem Steißbein aus fühlt noch einmal die Erde … die Anwesenheit der Erde und die Ruhe der Erde.

Ich grüße euch alle. Ihr werdet sehr geliebt. Es sind Engelsarme um euch. Fühlt sie einmal. Ihr seid diejenigen, die erwartet werden, die das Gelobte Land als Erste betreten. Ihr seid Boten des Neuen.

© Pamela Kribbe

Übersetzung: Yvonne Mohr


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